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Handball: TV Jahn steht im Finale des HVN-Pokals

Handball : TV Jahn steht im Finale des HVN-Pokals

Die Hiesfelder setzten sich im Halbfinale in eigener Halle mit 27:23 (13:13) gegen die DJK Adler Königshof durch.

Ähnlich spannend wie in der Meisterschaft, als der entscheidende Treffer erst sechs Sekunden vor der Schlusssirene fiel, war es dieses Mal nicht. Doch auch im Halbfinale des HVN-Pokals boten der TV Jahn Hiesfeld und die DJK Adler Königshof eine über weite Strecken sehr ausgeglichene Partie und wie in der Oberliga hatten die "Veilchen" erneut das bessere Ende für sich. Das 27:33 (13:13) klingt zunächst nach einem deutlichen Ergebnis, doch erst in den letzten Minuten setzten sich die Gastgeber entscheidend ab und zogen in das Finale gegen Borussia Mönchengladbach ein.

Dass der HVN-Pokal jedoch nicht den allzu großen Stellenwert besitzt, spiegelte sich nicht nur bei der mageren Kulisse von nur rund 50 Zuschauern wider. "Man hat beiden Mannschaften in der Konzentration angemerkt, dass sie nicht unbedingt im Meisterschaftsmodus waren", gab Hiesfelds Trainer Matthias Waclawczyk nach dem Sieg zu, bei dem seine Truppe 20 Minuten Anlaufzeit benötigte. Königshof führte zwischenzeitlich 10:6, bevor der TV Jahn die Begegnung mit einem Zwischenspurt ausglich und dann durch Basti Schwengers mit 11:6 erstmalig vorlegte (25.).

Fortan entwickelte sich eine Partie, in der sich keine der beiden Teams absetzten konnte. Hiesfeld kam nach der Pause zu einem 17:15 mit zwei Toren Vorsprung, doch die Gäste meldeten sich zurück und die Führung sollte nun ständig hin und her wechseln. Dies ging bis zum 24:22 so (57.), als die "Veilchen" erst mit zwei und dann mit dem 25:22 mit drei Treffern davonzogen. In den letzten zwei Minuten waren die Hiesfelder zwar dann noch einmal in Unterzahl, nachdem Christian Mergner eine Zeitstrafe erhalten hatte, doch spätestens mit dem gehaltenen Siebenmeter von Adrian Schnier 60 Sekunden vor dem Ende, war der Finaleinzug perfekt. Mit seinem sechsten Treffer von der Rechtsaußenposition besorgte Martin Dudler aus der "Dritten", der Felix Busjan und Marco Bückmann vertrat, mit der Schlusssirene den Endstand. "Wir freuen uns, dass wir gewonnen haben und viel experimentieren konnten. Diese Formation wird es nicht mehr so oft geben", sagte Waclawczyk.

TV Jahn Hiesfeld: A. Schnier, Meyer; Schwengers (3), Dudler (6), Enders (1), Mergner (3), Kirchner (4/1), Reede (2), Kaspers (2), C. Schnier (3), Tuda (2), Jurzik (1).

(gaa)