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Lokalsport: TV Jahn ist ein Aufsteiger mit Ambitionen

Lokalsport : TV Jahn ist ein Aufsteiger mit Ambitionen

Hockey: Manuel Freynik möchte mit seinen Hiesfeldern auch in der 1. Verbandsliga einen Spitzenplatz.

In der vergangenen Feldsaison gelang den Hockey-Herren des TV Jahn Hiesfeld der Sprung von der zweiten in die erste Verbandsliga. Heute steigt das erste Meisterschaftsspiel in der neuen Spielklasse. Schon als der Aufstieg feststand, hatte Trainer Manuel Freynik betont: "Wir sind kein klassischer Aufsteiger." Denn die "Veilchen" machten im Vorjahr den Aufstieg bereits frühzeitig perfekt und glänzten mit einem Torverhältnis von 110:15. "Das", warnt Freynik, "wird sich in diesem Jahr ändern. Wir müssen uns darauf einstellen, jetzt auch wieder enge Spiele bestreiten zu müssen."

Die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit hatte für den Übungsleiter Höhen und Tiefen: "Wir konnten nur fünf Spiele absolvieren, da viele Leute im Urlaub waren." Wie gewohnt testeten die Hiesfelder auch in diesem Jahr wieder fast ausschließlich gegen klassenhöhere Teams. So waren die Gegner beispielsweise der HC Velbert (Oberliga), oder der Doetinchemse HC aus den Niederlanden (fünfthöchste Spielklasse).

Personell hat sich im Vergleich zur letzten Saison nicht viel verändert. Mit Martin Wolff und Florian Köpke hat der TV Jahn zwei Abgänge zu verzeichnen. Beide müssen aus beruflichen Gründen kürzertreten, wobei Köpke sich für den Notfall bereiterklärt hat, hin und wieder einzuspringen.

Neu ist ein Mann abseits des Platzes. In Markus Bügers hat der TV Jahn einen Motivationstrainer dazugewonnen. "Markus macht einen super Job. Er hat schon viel bei uns bewegt. Auch auf dem Spielfeld merkt man den Jungs seine Arbeit an", ist Freynik froh. Die Arbeit des Motivationstrainers liegt vor allem in den Kommunikationsstrukturen der Mannschaft sowie in der Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Bei der Formulierung des Saisonziels gibt sich Trainer Freynik als ambitionierter Aufsteiger: "Für die ganze Saison ist das natürlich schwer, weil wir zwei Wechselperioden haben und die Hin- und Rückrunde weit auseinander liegen. Ich möchte aber nach der Hinrunde auf Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen sein, um spätestens zur Rückrunde ganz oben angreifen zu können." Von der Rückrunde verspricht sich Freynik noch mehr, weil in der zweiten Wechselperiode noch Jugendspieler zum Team stoßen können, die dann das 16. Lebensjahr erreicht haben. Zu den Favoriten in der Liga zählt er Etuf Essen II und den Crefelder SV.

(che)