TV Jahn Hiesfeld plant Befreiungsschlag

Fußball : TV Jahn Hiesfeld plant Befreiungsschlag

Der Oberligist will sich im Heimspiel gegen den 1. FC Kleve aus der Abstiegszone befreien.

Der Herbst ist noch keine Blütezeit für die „Veilchen“. Fünf Spiele haben die Fußballer des TV Jahn Hiesfeld in der Oberliga seit dem Beginn der Jahreszeit am 23. September absolviert, davon drei gegen das in der Tabelle am schlechtesten platzierte Trio. Von neun möglichen Punkten landeten lediglich fünf auf dem Hiesfelder Konto, weshalb die Mannschaft von Thomas Drotboom eben nur einen Rang vor den Teams aus Speldorf, Düsseldorf-West und Duisburg steht. „Die Monate Oktober und November sind für uns wegweisend“, sagt Teamchef Drotboom vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger 1. FC Kleve am Sonntag um 15 Uhr.

Tatsächlich warten demnächst nach der Begegnung mit dem Tabellenneunten weitere Aufgaben, in denen Drotboom seine Mannschaft mit den Gegnern auf Augenhöhe sieht: Nächste Woche geht es gegen den Tabellenachten SC Velbert, nach dem Gastspiel des Fünften SSVg Velbert bittet der Dreizehnte Union Nettetal zum Duell auf dem Platz. „Wir haben in den vergangenen Wochen viel geredet, jetzt müssen mal Taten folgen“, sagt der 52-Jährige. Er selbst hatte unter der Woche einen wenig angenehmen Termin beim Zahnarzt, den Klevern würde er aber nur zu gerne im Hiesfelder Stadion den Zahn ziehen.

Wie das gelingen könnte? „Weiter hinten sicher stehen und vorne von den zwei, drei, vier hundertprozentigen Chancen, die wie regelmäßig produzieren, mal eine verwandeln.“ In der Tat lag es zuletzt sowohl gegen den FSV Duisburg als auch beim VfB Speldorf hauptsächlich an der fehlenden Durchschlagskraft in der Offensive, dass das Ergebnis jeweils unentschieden lautete. Umso mehr erschrak der Teammanager, als Stürmer Kevin Menke in der abgelaufenen Woche mit einer Oberschenkelverletzung zum Training kam. Am Donnerstag gab’s aber Entwarnung, einem Einsatz steht wohl nichts im Weg.

Philipp Goris wird dagegen weiterhin passen müssen, auch bei Kaba Alkebulan stehen die Signale wohl auf Rot. Immerhin haben Damiano Schirru, Gino Mastrolonardo und Nicolai Pakowski ihre Blessuren auskuriert und Danijel Gataric mit dem Wiedereinstieg ins Training signalisiert, dass in Kürze wieder mit ihm zu rechnen ist. „Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, jetzt müssen wir nur auf dem Platz umsetzen, was wir uns vorgenommen haben“, sagt Thomas Drotboom.

(-dom-)
Mehr von RP ONLINE