TV Jahn Hiesfeld mit Heimspiel gegen SC Velbert

Fußball : TV Jahn Hiesfeld bastelt am Kader für die neue Spielzeit

Der Oberligist hat schon Zusagen für die neue Saison vorliegen. Einige Abgänge gibt es aber auch. Am Sonntag kommt der SC Velbert.

Am morgigen Sonntag um 15 Uhr empfängt der Fußball-Oberligist TV Jahn Hiesfeld den SC Velbert. Die „Veilchen“ wollen ihre Minimalchance auf den Klassenerhalt wahren. „Wir haben nichts mehr zu verlieren und werden keinen Druck aufbauen. Die Jungs wissen, worum es geht“, sagt Teamchef Thomas Drotboom.

Die Rettung für seine Mannschaft ist vier Spiele vor Saisonschluss bei sechs Punkten Rückstand auf den rettenden Platz 14 zwar noch theoretisch möglich, aber praktisch nur schwer umzusetzen.

So laufen unabhängig vom Abstiegskampf längst die Planungen für die kommende Saison. Die Gespräche mit aktuellen und möglichen künftigen Spielern haben bereits einige Erkenntnisse gebracht. „Ziemlich viele Spieler bleiben uns erhalten“, sagt der Hiesfelder Teamchef.

Zusagen gibt es bisher von Marian Ograjensek, Kevin Kolberg, Gino Mastrolonardo, Kevin Menke, Damiano Schirru und Ekin Yolasan, die damit schon ein Gerüst für die Mannschaft bilden – unabhängig von der Spielklasse. Die Jugendlichen Jonas Kisters, Abdelmajid Hafhaf und Tim Falkenreck, die bereits Oberliga-Luft geschnuppert haben, sind ebenfalls weiter für den Kader vorgesehen.

Ersatztorwart Kenneth Hersey wird den TV Jahn Hiesfeld dagegen wohl ebenso verlassen wie Stürmer Nasrullah Dedemen. Auch Talent Nicolai Pakowski ist bei einem Abstieg eher nicht zu halten.

Auf Seiten der Zugänge steht bisher neben den beiden bereits gemeldeten Rückkehrern Pascal Spors und Dennis Wichert ein Torhüter fest. Aus der A-Jugend-Mannschaft des FSV Duisburg kommt Nico Nowoczin, der bis vor zwei Jahren im Nachwuchs des MSV Duisburg spielte.

Verhandlungen mit weiteren Fußballern, die zum Teil schon Hiesfelder Stallgeruch aus der Vergangenheit haben sollen, laufen noch. Vor allem in der Defensiv-Abteilung des TV Jahn besteht noch Handlungsbedarf. Denn dass die Hiesfelder nur bedingt abwehrbereitsind, zeigt schon die aktuelle Bilanz in dieser Saison: Mehr Gegentore als die „Veilchen“ (66) hat bislang lediglich das Schlusslicht FSV Duisburg kassiert.

(-dom-)
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