TV Jahn Hiesfeld hat keine Angst vor dem VfB Speldorf

Fußball : TV Jahn Hiesfeld hat keine Angst vor dem VfB Speldorf

Obwohl der Oberligist zuletzt im Spiel gegen den FSV Duisburg nicht überzeugt hat, ist sich Teammanager Thomas Drotboom sicher, dass sein Team gegen Speldorf bestehen kann. Im Training gab’s Zuckerbrot statt Peitsche.

Was tun nach dem neuerlichen Rückschlag? Wie reagieren, wenn in einem Spiel zweier Teams, für die es in der Tabelle nicht mehr tiefer ging, statt drei möglichen Punkten nur einer auf dem Konto landet? In einer Partie, die zwar Gelegenheiten bot, aber auch deutliche Schwächen offenbarte? Draufhauen? Rumbrüllen? Im Training die Daumenschrauben ansetzen? Fragen über Fragen, die Thomas Drotboom nach dem mageren 1:1 des Fußball-Oberligisten TV Jahn Hiesfeld am vergangenen Sonntag gegen den FSV Duisburg beschäftigten. Der Teamchef beantwortete sie auf seine Weise.

Zuckerbrot statt Peitsche, lieber den Teamgeist stärken als die Verunsicherung noch zu vergrößern. Denn am Sonntag um 15 Uhr steht die nächste wichtige Aufgabe für die „Veilchen“ an. Der neue Tabellenvorletzte VfB Speldorf wartet auf den zwei Plätze besser platzierten TV Jahn.

Damiano Schirru wurde am vergangenen Dienstag 33, Dennis Wichert am Donnerstag 25 Jahre jung. Drotboom nahm die Geburtstage zum Anlass, seine Spieler nach dem Abschlusstraining am Freitag noch am Platz beim gemeinsamen Bier zu versammeln. Feierstimmung ist angesichts der bescheidenen sportlichen Lage nicht unbedingt angesagt, aber „ein bisschen quatschen und als Team enger zusammenrücken“ könne nicht schaden. Über den internen Zusammenhalt unter den Spielern macht sich der Chef des Trainerteams ohnehin keine Sorgen. „Die Mannschaft ist intakt“, sagt er. „Da hab ich nicht mit dem Baseballschläger reingehauen.“ Dennoch ist Drotboom bewusst, das an der Umsetzung der taktischen Aufgaben gearbeitet werden muss: „Manchmal habe ich das Gefühl, wenn ich etwas in der Kabine sage, nicken alle, und sobald sie mit dem Schiedsrichter auf den Platz gehen, ist alles weg.“ Solche Nachlässigkeiten darf sich die Elf nicht mehr oft erlauben, will sie mittelfristig den Tabellenkeller verlassen. In Speldorf bietet sich die nächste Chance. Die personelle Besetzung steht dabei noch nicht ganz fest. Philipp Goris unterzog sich am Freitag einer MRT-Untersuchung am Knie, Nikolai Pakowski hat einen lädierten Fuß. Dalibor Gataric meldete sich wieder fit.

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