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TV Jahn Hiesfeld fährt guter Dinge zum VfB Hilden

Fußball : Hiesfeld fährt guter Dinge nach Hilden

Nach dem ersten Sieg der Oberliga-Saison gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen sollen beim VfB Hilden drei weitere Punkte für den TV Jahn her. Personell kann Trainer Markus Kay weitestgehend aus dem Vollen schöpfen.

Nach dem ersten Saisonsieg in der Fußball-Oberliga am vergangenen Wochenende gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen, geht es für den TV Jahn Hiesfeld am morgigen Sonntag ab 15 Uhr beim VfB Hilden darum, den nächsten Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen und möglichst eine Serie zu starten.

Die Hildener stehen punktgleich einen Platz hinter den Hiesfeldern und damit auf dem ersten Abstiegsplatz, insofern wäre es eine willkommene Gelegenheit, mit drei Punkten Abstand von der Gefahrenzone zu gewinnen und das Feld von hinten aufzurollen. „Wir haben richtungweisende Wochen vor uns“, sagt Hiesfelds Trainer Markus Kay mit Blick auf die kommenden Partien, in denen es ausnahmslos gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte geht. „Wir sind im Pokal weitergekommen, Hilden ist rausgeflogen. Ich hoffe, dass der Gegner ein paar Körner mehr gelassen hat als wir. Aber wir dürfen nicht glauben, dass ihn das zurückwirft, das wird ein anderes Spiel“, warnt Kay. Die Hildener mussten beim Landesligisten ESC Rellinghausen nach einem 5:6 im Elfmeterschießen die Segel streichen, das letzte Ligaspiel bei der Spvg. Schonnebeck gewann der VfB allerdings mit 5:3.

„Hilden hat sehr wechselhaft gespielt, aber wir dürfen uns nicht auf deren konterlastiges Spiel einlassen und ins offene Messer laufen. Wir wollen defensiv sicher sein, der Spielaufbau war zuletzt schon ganz gut“, gibt Kay eine klare Marschroute vor. „Man merkt im Training, dass die Sicherheit auch langsam wiederkommt. Bei Philip Goris ist der Knoten nach seinem ersten Tor hoffentlich geplatzt. Kevin Menke hat auch schon getroffen. Ich hoffe, dass die beiden nun etwas gelöster agieren können“, setzt der Coach volles Vertrauen in sein Sturmduo.

Auch sonst sieht die personelle Lage gut aus. „Es ist schön, dass wir nach langer Zeit mal wieder Auswahl haben, wen wir spielen lassen können. Es wird aber eher taktisch als leistungsbedingt sein“, erklärt Kay. Abdoulaye Sakho, der zuletzt im Pokal auch durchgespielt habe, sei eine Option für die Startelf, „er ist absolut fit“. Fehlen werden dagegen Danijel Gataric und voraussichtlich auch Ekin Yolasan, der aber wieder ins Training einsteigen konnte. Bei Ioannis Alexiou würden die Verantwortlichen noch abwarten, meint der Coach. Ebenfalls wieder ins Training eingestiegen ist Damiano Schirru, der in zwei bis drei Wochen wieder spielen möchte. „Ich glaube, da müssen wir ihn ein bisschen bremsen“, sagt Kay mit Blick auf Schirrus Schulterverletzung.

(pst)