Lokalsport: TV Aldenrade präsentiert sich von zwei Seiten

Lokalsport : TV Aldenrade präsentiert sich von zwei Seiten

Handball-Oberliga: Die Walsumerinnen taten sich beim 31:26-Erfolg über Mettmann-Sport lange Zeit sehr schwer.

Eine abwechslungsreiche Partie bekamen die Fans des TV Aldenrade in der Frauenhandball-Oberliga beim 31:26 (14:12)-Sieg über Mettmann-Sport geboten. Abwechslungsreich deshalb, weil sich die Walsumerinnen einmal mehr von zwei Seiten präsentierten.

Nicht zum ersten Mal in dieser Saison fand der TVA nur schwer ins Spiel. Acht Großchancen versemmelten die Gastgeberinnen in den ersten 30 Minuten, ganz zum Unmut ihres Trainers. "Wir haben überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel bekommen. Das war unterirdisch", ärgerte sich Michael May, der es sich nicht erklären könnte, warum seine Mannschaft abermals nicht anständig aus den Startlöchern kommen konnte.

In Hälfte zwei zeigten sich die Walsumerinnen dann allerdings von ihrer Schokoladenseite. Immer besser fand das Team, angeführt von der abermals starken Regina Gensch, ins Spiel. Die Belohnung: eine deutliche 24:17-Führung nach einer Viertelstunde. "Während uns in der ersten Hälfte noch Biss und Willen gefehlt haben, hat sich das Auftreten in der zweiten Halbzeit mächtig geändert", so May. Wie schwer auch der TVA-Trainer für diesen Heimsieg arbeiten musste, zeigt ein Blick auf den Spielverlauf. Noch in der 58. Minute musste May eine Auszeit nehmen. Erneut hatte sich der Schlendrian beim TVA eingeschlichen. May: "Da ging es schon wieder los, dass wir zu locker gelassen haben. Vielleicht war die Mannschaft da mit den Gedanken schon bei der Weihnachtsfeier."

TVA: Ikeda (6), Schauenburg (6/5), Gensch (5), Kaiser, Ueffing (je 4), Hüsken (3), Munivrana, Schulz, Getz.

(Ott)
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