Trabrennen: Spannender Renntag in Dinslaken

Traben : Velten Hells Bells liegt am Ende wieder vorn

Die Favoriten brauchen beim Trabrenntag am Bärenkamp einige Zeit, um auf Touren zu kommen.

Der Tag auf der Trabrennbahn am Bärenkamp in Dinslaken meinte es zunächst nicht gut mit den Favoriten. Erst spät kamen sie auf Touren. Von Taktik geprägt war der Drensteinfurt-Cup, denn die führende Heras Grand Dame wurde von Julia Knoch im dritten Bogen nahezu bis zum Stand ausgebremst, was für einige Kandidaten weite Wege nach sich zog. Etorix scheiterte aber nicht nur daran, sondern auch an zwei Kurzgaloppaden. So sprang Merlin in die Bresche. Doch Nicole Hildebrandt musste auf der Hut sein, denn der innen von Jörg Hafer schonend vorgetragene Dont Worry TU kam noch einmal gefährlich auf.

Einen harten Kampf gab es im zweiten Rennen, denn Niels Jongejans wollte mit Velten Hells Bells nicht das Kommando an Heras Traum und Jochen Holzschuh abgeben, was letzterer erst nach einer Runde einsah. Trotzdem löste sich Velten Hells Bells souverän, Heras Traum wurde Dritte. Das Vierer-Wettrennen sicherte sich Warhorse Hazelaar. Vom Kopf des Feldes ließ sich Didier Kokkes nicht mehr verdrängen. Während innen dahinter Nu Cascada HS voll durchzog und Red Lover abwehrte, komplettierte Indis Boy die Viererwette.

Robbin Bot löste indes die ihm mit Honesty Newport gestellte Aufgabe. Erleichtert wurde dies durch die Tatsache, dass Dragona kurz nach dem Start abhob und Libero vom Ende nicht wie erhofft durchzog, so dass nur der dritte Platz blieb.

Nach diesem Muster gelang dann im Rennen der besten Klasse auch ein Sieg mit Laura Vici. Zwischenzeitlich bremste Robbin Bot die Fahrt aber richtig herunter, doch da in dem auf drei Gegner dezimierten Feld niemand Anstalten machte, die Leaderin zu bedrängen, tat er dies ungestraft und letztlich erfolgreich. Ralf Oppoli blieb mit Solvato auch beim dritten Lebensstart ungeschlagen.

(cb)