Lokalsport: Torsten Kox verhindert Schlägerei

Lokalsport : Torsten Kox verhindert Schlägerei

Jugendhandball: A-Junioren des MTV beklagen unfaire HSG Rade./Herbeck.

Stark ersatzgeschwächt angereist, hatten sich die A-Junioren des MTV Rheinwacht im verschneiten Radevormwald ohnehin nicht viel ausgerechnet, doch die klare 23:36 (13:20)-Niederlage des Dinslakener Rumpfkaders wurde am Ende der Handball-Oberliga-Partie ohnehin zur Nebensache. Nach einem ruhigen Beginn hätte der Gegner, so MTV-Coach Torsten Kox, zunehmend unfair gespielt und "ein Foul nach dem anderen" verübt. Auch einige Tätlichkeiten seien dabei gewesen. Kox: "Die Schiedsrichter wirkten total lethargisch." Er selbst habe eingreifen müssen, um eine handfeste Schlägerei zu vermeiden.

MTV: Czeslik (7), Grasbon (6), Plück (3), Kox, Wlost (je 2), Neier, Palapys, Tielmann (je 1).

Die B-Junioren der JSG Hiesfeld/Aldenrade besiegten die Reserve von TuSEM Essen II deutlich mit 40:21 (19:11), aber restlos zufrieden war Holger Kulinski, der Trainer des Oberligisten, nicht: "Besonders in Halbzeit eins war es keine gute Vorstellung", erklärte Kulinski, der nur mit dem Start in die zweite Hälfte richtig zufrieden sein konnte. Da zog sein Team auf 27:12 davon.

JSG: Hojan (10), Homscheid (9/3), Kulinski, Strangemann (je 6), Ebbing (4), Wefers (2), Schürmann, Schnier, Hoyer (je 1).

Jörg Schnier, Coach der JSG-C-Junioren, atmete nach dem 29:28 (14:12)-Auswärtserfolg seines Oberligisten bei TuSEM Essen durch. "Wir haben heute nicht gut kombiniert und meist schlecht verteidigt. So werden wir nächste Woche gegen Solingen-Gräfrath kaum eine Chance haben", so der Trainer. Ben Beekmann erzielte 40 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer. Mitte der zweiten Hälfte hatte es bei einer 21:17-Führung noch so ausgesehen, als hätte Hiesfeld/Aldenrade alles im Griff .

JSG: Homscheid (9/3), Beekmann, Markett (je 6), Althoff (3), Wagner (2), Jansen, Strangemann, Baier (je 1).

Die A-Juniorinnen des MTV Rheinwacht besiegten zu Hause den ASV Süchteln ungefährdet mit 30:22 (16:10). Die erste Hälfte verlief über weite Strecken noch sehr ausgeglichen, doch in der Schlussphase setzte sich Dinslaken von 10:9 vorentscheidend mit sechs Toren ab. Nach dem Wechsel wurde es dann nicht mehr eng, der gesamte Kader konnte Spielanteile erhalten.

MTV: Kristina Köster (9), Hustadt (7/2), Tenten (6), Cichaszek, Steffi Köster (je 2), Guth (2/1), Volkwein, Lai (je 1).

(tik)
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