Tischtennis-Teams aus Dinslaken, Voerde und Hünxe starten in die Rückrunde

Tischtennis : Viele Mannschaften ändern ihre Aufstellungen

Am Wochenende beginnt in allen Ligen die Rückrunde. Die Voerder Damen peilen die Rückkehr in die NRW-Liga an. Die Herren-Landesligisten TV Voerde, MTV Rheinwacht Dinslaken und TV Bruckhausen wollen nur die Klasse halten.

Wenn an diesem Wochenende im Tischtennis die zweite Serie beginnt, dann kennen die meisten Mannschaften nur das eine Ziel: Klassenerhalt. Ganz anders sieht das bei den Damen des TV Voerde aus. Den Abstieg aus der NRW-Liga in der vergangenen Saison will die Mannschaft umgehend korrigieren. Und sie ist auf dem besten Weg dazu, denn Jutta König und Co. führen die Verbandsliga nach dem ersten Abschnitt der Meisterschaft ohne Verlustpunkt an.

Der Abstieg soll für die Voerder Damen nicht mehr als ein leichter Betriebsunfall sein. Für Marion Schmidt, die in der ersten Serie selbst ihre zwölf Einzel allesamt gewonnen hat und auf Position zwei im Team aufgerückt ist, gibt es daher nur ein Ziel: „Alles andere als der Aufstieg wäre nach der starken Hinrunde schon eine Enttäuschung.“ Da die Mannschaft personell unverändert ist, könnte es sogar zu einem Durchmarsch mit weißer Weste reichen. Erst am 26. Januar sieht der Spielplan die erste Begegnung bei DJK Rhenania Kleve vor.

Völlig sorgenfrei ist die Voerder Zweitvertretung in der Bezirksliga, wo Iris Herrmann, die auch zum Kader der „Ersten“ zählt, und ihre Mannschaftskameradinnen im Moment einen gesicherten Mittelplatz in der Tabelle einnehmen. Auch hier gibt es personell keine Veränderungen. Am heutigen Freitag geht es im ersten Spiel gegen den PSV Oberhausen II.

Ganz anders ist die Situation in der Landesliga der Herren. Lediglich der TV Voerde darf sich nach Teil eins der Meisterschaft schon auf der sicheren Seite wähnen, wenngleich Mannschaftssprecher Jan Robin Rybienski warnt: „Wir haben schon in der ersten Serie einige ganz knappe Siege gelandet. Da kann der Schuss auch schnell mal nach hinten losgehen, denn bis auf Kevelaer-Wetten kann man keine Mannschaft mal so eben im Vorbeigehen schlagen.“ Neu im Voerder Team ist der frühere Spellener Aron Lohmann aus der eigenen „Zweiten“, für den Marco Achten in die Reserve musste. Rybienski und Carsten Gerau haben in der Aufstellung die Plätze getauscht. Am Sonntagmorgen wartet gleich die erste Bewährungsprobe beim abstiegsgefährdeten TV Mehrhoog, der aber zum Ende der Hinserie einen deutlichen Formanstieg verzeichnete.

Beim MTV Rheinwacht Dinslaken gibt es vor dem ersten Spiel am morgigen Samstag beim TV Borken eine ganz klare Zielsetzung. „Wenn wir am Ende der Saison einen Relegationsplatz einnehmen und so die Chance auf den Klassenerhalt haben, dann sind wir zufrieden“, sagt Spieler und Sportwart Marc Grunwald, der für Sebastian Kemmesies wieder ins obere Paarkreuz gerückt ist.

„Auch davon versprechen wir uns eine stärkere Gesamtleistung“, so Grunwald. Für den nach einem Knöchelbruch noch immer angeschlagenen David Hayajneh, der an Nummer vier in der zweiten Mannschaft gemeldet wurde, darf jetzt der 16-jährige Sascha Holtkamp die Position fünf einnehmen. Gleich die erste Partie morgen Abend gegen Schlusslicht SV Union Kevelaer-Wetten ist für den Aufsteiger TV Bruckhausen immens wichtig. „Da ist ein Sieg schon Pflicht“, sagt Spitzenspieler Michael Kucharski, der durch den Zugang von Bernd Zak (SGP Oberlohberg) mehr Möglichkeiten sieht. „Durch ihn gibt es mehr Variationen bei den Besetzungen der Doppel. Außerdem sollten wir im unteren Paarkreuz jetzt stabiler sein“, hofft Kucharski auf mehr Punkte als in der ersten Serie.

Beim Bezirksligisten SGP Oberlohberg ist nach der Hinrunde Ruhe eingekehrt. „Wir werden jetzt in unserer Stammbesetzung durchspielen und sollten den jetzigen Platz in der Tabelle halten“, glaubt Spieler Dominik Steinke an eine gute zweite Saisonhälfte. Sascha Loz nimmt den Platz für den abgewanderten Bernd Zak ein. Morgen soll gleich mit einem Sieg gegen den SV Schermbeck ein positives Zeichen gesetzt werden.

Bei der Reserve des MTV Rheinwacht Dinslaken wird weiter am Aufstieg in die Bezirksliga gebastelt. Da der verletzte David Hayajneh zunächst ausfällt, steht auch der zunächst in der dritten Mannschaft gemeldete Niklas Hülskamp heute bei TTV Hamborn 2010 II an der Platte.

Der ausgeglichen besetzte TV Voerde II kann jede Mannschaft der Liga ärgern. Eingesetzt werden kann auch die an Nummer drei gemeldete Jutta König, Spitzenspielerin des Damen-Teams. Erst am 25. Januar geht es gegen Eintracht Duisburg wieder um Punkte.

„Wir wollen sehen, dass wir den ersten Saisonsieg landen und haben uns noch nicht abgeschrieben“, verbreitet Andrè Steinkamp von Schlusslicht STV Hünxe noch immer Optimismus. Vielleicht klappt es schon am heutigen Freitag gegen Sterkrade-Nord.