Tischtennis: Saisonstart für Teams aus Dinslaken und Voerde

Tischtennis : Mannschaften haben kaum trainiert

Nur wenige Tage nach dem Ende der Sommerferien beginnt die neue Meisterschaftssaison. Da viele Sporthallen in den vergangenen Wochen geschlossen waren, konnten sich die Teams nicht gut vorbereiten.

Unter alles andere als guten Voraussetzungen beginnt an diesem Wochenende die Meisterschafts-Saison im Tischtennis. Da die Kommunen aus Kostengründen während der Ferien die Sport- und Turnhallen fast alle geschlossen halten, gab es für die meisten Teams während der erst gerade zu Ende gegangenen Ferien kaum Trainingsmöglichkeiten. Entsprechend zurückhaltend lauten die Prognosen. Fast alle hiesigen Mannschaften geben den Klassenerhalt als primäre Zielsetzung aus.

Nicht euphorisch, aber doch zuversichtlich gehen die Damen des TV Voerde ihre Saison nach dem Wiederaufstieg in die NRW-Liga an. Für Spitzenspielerin Jutta König ist ein gesicherter Mittelplatz das Ziel. „Wir wollen auf gar keinen Fall wieder in Abstiegsgefahr geraten“, sagt die routinierte Spielerin vor dem Auftakt am Samstag gegen WRW Kleve III. Neben König gehören Marion Schmidt, Iris Herrmann und Martina Urban zum Team. „Aber auch Heike Luckmann, die in der zweiten Mannschaft gemeldet ist, wird regelmäßig bei uns zum Einsatz kommen“, so König.

Die Voerder Herren haben eine starke Saison in der Landesliga hinter sich und wollen daran natürlich anknüpfen. Für Mannschaftssprecher Jan Robin Rybienski ist Rhenania Kleve zwar der eindeutige Meisterschaftsfavorit, „doch dahinter sind alle anderen Mannschaften, wir natürlich auch, schlagbar“, so Rybienski, der hinter Jens Baumgartner und Thomas Hasenwinkel an Position drei spielt. Hinter ihm komplettieren Alexander Bergmann, Carsten Gerau und der vom STV Hünxe gekommene Andrè Steinkamp das Team.

„Ein gesicherter Mittelfeldplatz muss möglich sein“, so Rybienski, der mit dem TVV am Samstag bei TTC BW Geldern-Veert startet. Bescheidener sind die Ansprüche beim TV Bruckhausen, der erst auf der letzten Rille den Klassenerhalt schaffte.

„Natürlich streben wir einen sicheren Platz an“, sagt Abteilungsleiter Dieter Kucharski. „Doch wir wissen auch, dass wir uns wohl im Abstiegskamp wiederfinden werden.“ Für den nach Bottrop zurückgekehrten Christopher Buschbeck rückt Thomas Rogon hinter Michael Kucharski, Matthias Durczak, Bernd Zak, Markus Heuckeroth und Frank Schupp nach. Auftaktgegner ist am Samstag der Meidericher TTC 47.

Nach dem Abstieg aus der Landesliga bleibt man beim Bezirksligisten MTV Rheinwacht Dinslaken bescheiden. „Da wir jetzt schon wissen, dass wir nicht immer komplett sein werden, ist der Wiederaufstieg wohl kaum möglich“, so Spieler und Sportwart Marc Grunwald. „Wir wollen in erster Linie Spaß haben, wenn wir unsere Heimspiele parallel zu denen unserer zweiten Mannschaft bestreiten.“

Markus Rach, der von einem Auslandssemester zurückgekehrte Philip van Staa, Sascha Holtkamp, Gerd Joschko und David Hayajneh bilden das Team. Das erste Spiel gegen den TTC Osterfeld ist gleich verlegt worden. So startet der MTV erst am Sonntag, 8. September, beim SV Union Kevelaer-Wetten.

Gleich drei hiesige Mannschaften sind in der Bezirksklasse vertreten. Für Absteiger SGP Oberlohberg geht es laut Abteilungsleiter Lukas Stolbrink darum, die Klasse zu halten. Das soll mit den Spielern Oliver Tiedmann, Till Merl, Karim Heni, Kai Baumgartner, Andreas Gerber, Andreas Bassier, Roman Kalwak und Sven Langel gelingen. Gegen die Falken Rheinkamp IV sollen bereits am kommenden Samstag die ersten Punkte her.

Auch die zweite Mannschaft des MTV Rheinwacht Dinslaken peilt lediglich den sicheren Klassenerhalt an, zumal der lange erkrankte Spitzenspieler Stephan Hinzke zumindest in den ersten vier Partien nicht zur Verfügung steht. Mannschaftskapitän Ingo Cichowski weiß aber um guten Ersatz aus dem Nachwuchsbereich: „Besonders Alexander Schiemann-Molina wird seine Einsätze bekommen.“ Niklas Hülskamp, die Brüder Dennis und Fabian Schmitz sowie Ralph Naujoks beginnen am Samstag zusammen mit Cichowski und Ersatzmann Tim Schönwiese gegen den TTC Homberg II.

„So früh wie möglich ein Platz im sicheren Mittelfeld“, lautet die Antwort von Christian Tekolf auf die Frage nach dem Saisonziel. „Viel hängt auch diesmal davon ab, wie oft wir oder auch die Gegner komplett antreten können“, so der Spieler des TV Voerde II und Abteilungsleiter des TVV. Außer ihm wollen Ralf Merk, Aron Lohmann, Torsten Schmidt, Sven Meyer und Tobias Hofrichter am Samstag beim Auftaktgegner Sterkrade-Nord gewinnen.

Schon zuletzt war die zweite Damenmannschaft des TV Voerde in der Bezirksliga im Mittelfeld der Tabelle zu finden. Das soll nach dem Willen von Spielerin Sandra Tekolf, die allerdings am morgigen Freitag gegen WRW Kleve IV fehlen wird, auch in dieser Spielzeit nicht anders sein. Heike Luckmann, Marion Brandt, Marlies Schwinem, Kerstin Hauer und Birgit Werberger bilden die Voerder Mannschaft.

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