Lokalsport: SuS Dinslaken 09 wünscht sich eine überdachte Tribüne

Lokalsport : SuS Dinslaken 09 wünscht sich eine überdachte Tribüne

Bei der Mitgliederversammlung wird der Umbau der Platzanlage diskutiert. Die Mitgliederzahl ist auf 1208 gestiegen.

Pünktlich startete die Mitgliederversammlung des SuS Dinslaken 09. Nach der Begrüßung klärte Markus Kuhlmann, Vorsitzender des Vereins, die Versammlung über die aktuellen Mitgliederzahlen auf. Mit 1208 Mitgliedern verzeichnet der SuS ein Plus von knapp zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders die Basketball-Abteilung sorgte für reichlich Zulauf. 15 neue Mitglieder haben sich der Abteilung zuletzt angeschlossen.

Nach durchweg positiven Berichten aus den einzelnen Abteilungen übernahm Schatzmeister Danny Walter das Wort und legte die Zahlen des vergangenen Jahres offen. Neu bei seiner Statistik war ein Fünfjahresvergleich, der den Mitgliedern die finanzielle Entwicklung transparenter machen soll.

Im vergangenen Jahr erzielte der SuS 09 Dinslaken einen Gewinn von knapp 24.000 Euro. Das Geld dient zusammen mit der ohnehin schon angesparten Summe dem Um- und Ausbau der Bezirkssportanlage.

Der SuS hat besonders bei den Personalkosten deutlich mehr investieren müssen als in den vergangenen Jahren. Für Markus Kuhlmann ist das aber mehr als verständlich. "Mit einer wachsenden Mitgliederzahl braucht man auch mehr Übungsleiter. Und diese sollen auch gut ausgebildet sein", sagte er.

Der interessanteste Punkt auf der Tagesordnung stand aber an neunter Stelle. Der Vorstand brachte hier seine Mitglieder auf den neuesten Stand bezüglich des Um- und Ausbaus an der Bezirkssportanlage im Rahmen des Sportentwicklungsplanes der Stadt Dinslaken.

Die Bauarbeiten sollen im Jahr 2019 starten. Die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf Hochtouren. Das Projekt soll knapp 3,5 Millionen Euro kosten und umfasst aufwendige Bauarbeiten. Der Naturrasen soll erneuert werden. Zudem sollen auf dem Ascheplatz zwei Kunstrasenfelder entstehen. Ein Großfeld und ein Kleinfeld hat die Stadt geplant, der Verein möchte aber lieber zwei Großfelder haben und hat dafür bereits Geld zur Seite gelegt. Das DFB-Minifeld soll dafür an die andere Seite des Platzes umziehen.

Der Vorstand unterbreitete den Vorschlag, eine überdachte Tribüne zu bauen. Die bisherigen Tribünen werden auf beiden Seiten ohnehin erneuert, aber ein Dach stand nicht in der Planung. Der stellvertretende Vorsitzende Achim Odenkirchen begründete den Wunsch: "Egal, ob Sonne oder Regen, so eine Überdachung macht immer Sinn. Auch die Schulen würden davon profitieren."

(che)
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