SuS 09 Dinslaken verabschiedet Dennis Strewginski

Fußball : Dennis Strewginski bleibt bei seinem Abschiedsspiel ohne Gegentor

Als der langjährige Keeper des Bezirksligisten SuS 09 Dinslaken in der 66. Minute vom Platz geht, führt der Neuling noch mit 1:0. Letztlich gibt es ein 1:2 gegen die DJK Arminia Lirich.

Das vorletzte Spiel in der Fußball-Bezirksliga war für den SuS 09 Dinslaken ein ganz besonderes. Zwar verlor die Mannschaft am Ende daheim mit 1:2 (1:0) gegen die DJK Arminia Lirich, im Mittelpunkt stand aber die Verabschiedung von SuS-Torwart Dennis Strewginski, der im Verein nur unter dem Namen Mutch bekannt ist. Die Dinslakener überraschten den Torwart, der seit 27 Jahren für den Verein aktiv ist, mit einem T-Shirt auf dem das Gesicht des 33-Jährigen in weißer Farbe abgedruckt ist.

Der Gastgeber konnte die erste Halbzeit mit einer frühen Führung durch Blaz Vukancic in sichere Bahnen lenken (7.), doch als Strewginski seinen verdienten Abgang in der 66. Minute bekam, kippte auch die Partie zugunsten der sich im Abstiegskampf befindenden Liricher. Ein Elfmetertor von Dennis Klasnitz führte zum Ausgleich (70.).

Nur drei Minuten später waren es erneut die Gäste, die trafen. Andre Peters sorgte für den entscheidenden Treffer zum 2:1. Dadurch steht die Arminia weiter auf dem Relegationsplatz. „Für mich war heute wichtig, dass Mutch keinen Gegentreffer kassiert hat. Die Mannschaft hat ordentlich gespielt. Das ist aber nicht das Wichtigste. Jetzt wollen wir den Abschied von einem Spieler feiern, den ich nicht nur als Torwart, sondern auch als Mensch hier beim SuS 09 sehr schätzen gelernt habe“, sagte SuS-Trainer Thorsten Schramm.

SuS 09 Dinslaken: Strewginski (66. Czarnetzki) – Breder (74. Siebert), Bruß, Spiegel, Opriel, Kirstein, Grollmuss, Pantic (74. Pieper), Sljvic, Kandziora, Vukancic.

RWS Lohberg brach sein Heimspiel gegen die DJK Vierlinden beim Stand von 0:6 ab. „Wirklich ausgerechnet haben wir uns nichts. Die Spieler hatten nur Luft für eine Halbzeit. Ich habe Respekt vor den Kickern, die sich Sonntag für Sonntag dieser schweren Aufgabe stellen. Wir sind jetzt aber auch froh, dass diese Saison bald vorbei ist“, sagte Murat Karakas, Sportlicher Leiter bei RWS Lohberg. Die Tore von Elvir Civiv (7.), Marc von Holst (12.) und Ex-RWS-Spieler Vedad Colakovic (15.) sorgten für eine frühe Gäste-Führung. Mit dem Strafstoß von Pierre Grzeskowiak (19.) und den Treffern von Justin Kreft (20.) und Elvir Civic (45.) legte die DJK noch vor der Pause nach. Die Spieler von RWS Lohberg, bei denen auch seit einigen Wochen kein normaler Trainingsbetrieb mehr stattfindet, entschlossen sich dann, nach den ersten 45 Minuten die Partie abzubrechen.

RWS Lohberg: Albustin – Degirmenci, Durmaz, Yildiz, Bebek, Ince, Cisse, Bensfia, Schott (34. Fatih Kubatoglu), Akabuga, Mehmet Kubatoglu.

Die SV 08/29 Friedrichsfeld durchbrach mit einem 7:2 (3:0)-Heimsieg gegen die TuS Mündelheim die 60-Punkte-Marke und hat den vierten Platz für diese Saison sicher. Die „Vereinigten“ zeigten eindrucksvoll, wie Spiele verlaufen können, wenn das Team von Trainer Dirk Lotz die Chancenvielfalt auch nutzt.

Bereits nach 30 Minuten stand es durch Treffer von Bünyamin Özdemir (9.), Finn Müller (26.) und Manuel Kausch (29.) 3:0. Nach dem Seitenwechsel erhöhten erst Finn Müller (70.) und dann Thomas Giesen (78.). Aber auch die Gäste beteiligten sich am Torfestival mit Treffern von Björn Andreas Koths (79.) und Tom Straub (87.). Zwischenzeitlich hatte Finn Müller zum 6:1 (81.) getroffen. Mit den beiden Treffern sorgte die sicher abgestiegene TuS Mündelheim wenigstens noch für etwas Ergebniskosmetik. Ansgar Mertens setzte in der 90. Minute den Schlusspunkt. „Ich freue mich, dass die Jungs sich so reinhängen. Es tut uns gut, über die 60-Punkte-Marke gekommen zu sein. Das wir jetzt definitiv Vierter werden, ist auch eine mehr als ordentliche Saisonleistung“, sagte 08/29-Coach Dirk Lotz nach dem Abpfiff.

SV 08/29 Friedrichsfeld: De Groodt – Kausch, Derebasi (73. Blum), Aydin (62. Mertens), Mühleweg, Giesen, Özdemir, Horstkamp, Jansen, Weigl (68. Siegel), Müller.

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