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Volleyball: STV Hünxe bietet Spitzenreiter Paroli

Volleyball : STV Hünxe bietet Spitzenreiter Paroli

Volleyball: Damen-Verbandsligist zeigt beim 1:3 gegen den RC Borken-Hoxfeld eine gute Leistung. Der neue Trainer Frank Schwertfeger lobt sein Team. "Die Mannschaft ist sehr motiviert und zeigt immer den nötigen Kampfgeist."

Heftigen Widerstand leistete der STV Hünxe in der Volleyball-Verbandsliga der Damen im Heimspiel gegen den RC Borken-Hoxfeld. Am Ende mussten sich die Hünxerinnen dem Tabellenführer zwar mit 1:3 (24:26, 25:22, 18:25, 23:25) geschlagen geben. Die rund 50 STV-Fans in der Sporthalle In den Elsen waren mit der Leistung ihres Teams aber genauso zufrieden wie der neue Trainer Frank Schwertfeger.

"Borken hat eine junge und damit auch sehr flinke Mannschaft. Da haben wir schon sehr gut dagegengehalten. Es war ja auch viel knapper, als es das bloße Satzverhältnis aussagt", meinte der Coach, der seit dem Beginn der Saison die Verantwortung beim Verbandsligisten hat.

Zwei Siege und zwei knappe Niederlagen stehen bislang auf dem Konto des Teams, das sich nach der erfolgreichen Relegation im Frühjahr völlig neu aufgestellt hat. Viele erfahrene Spielerinnen, die wegen des Studiums oder der Ausbildung eine Pause eingelegt hatten, kehrten zurück. Schwertfeger kann sich daher über Verstärkungen "mit viel Volleyball-Erfahrung" freuen. Allerdings müsse sich die Mannschaft noch weiter finden, da viele Akteurinnen nun auf ungewohnten Positionen zum Einsatz kommen.

Als gemeinsames Ziel haben der 52 Jahre alte Übungsleiter und seine Schützlinge einen Platz im oberen Drittel der Tabelle ausgegeben. Und auch wenn der C-Lizenz-Inhaber und Anwärter der B-Lizenz nicht viele Kontrahenten der ziemlich neu aufgestellten Verbandsliga kennt, stimmt ihn einiges optimistisch: "Die Mannschaft ist sehr motiviert und zeigt immer den nötigen Kampfgeist, auch wenn wir mal mit ein paar Punkten hinten liegen", sagt der Bruckhausener, der auch noch mitverantwortlich für die männlichen U 18- und U 20-Mannschaften des TV Voerde ist.

Die richtig gute Stimmung im Team sei ein weiterer Pluspunkt. Sein Engagement in Hünxe habe Schwertfeger daher auch noch nicht bereut: "Eine reizvolle Aufgabe, zumal man als Trainer spielerisch und taktisch durchaus gefordert ist." Eine kleine Hürde ist dabei, dass einige Spielerinnen mittlerweile weiter weg wohnen und deshalb nicht immer trainieren können.

Frank Schwertfeger wurde schon als 15-Jähriger mit dem Volleyball-Virus infiziert. Der STV-Coach spielt aktuell noch selbst beim Landesliga-Spitzenreiter TV Voerde. Wenn die Partien parallel ablaufen, hat aber der Trainerjob in Hünxe Vorrang.

STV Hünxe: Beck, Felske, Hasel, Kleine, Krebs, Lohmann, Julia Medved, Lisa Medved, Voßkamp, Walbrodt, Wefelnberg, Weyck.

(RP)