Spitzenreiter SGP Oberlohberg ist gewarnt

Fußball : Spitzenreiter SGP Oberlohberg ist gewarnt

SGP gastiert in der Kreisliga A bei Duisburg 08. TV Voerde tritt bei Yesilyurt an. Glückauf-Trainer Christian Schwarz hat gegen Eintracht Walsum alle Mann an Bord. VfB Lohberg benötigt Erfolgserlebnis. Jahn-Reserve bei Rheinland.

Die SGP Oberlohberg ist nach vier Spieltagen in der Fußball-Kreisliga A die einzige Mannschaft ohne Punktverlust und steht an der Tabellenspitze. Am Sonntag ab 15 Uhr gastiert die SGP bei der Reserve des Duisburger FV 08.

„Wir wollen den Lauf so lange wie möglich fortsetzen und werden dafür alles in die Waagschale werfen. Wir sind gewarnt, denn 08 ist stärker, als es die drei Niederlagen zuletzt vermuten lassen“, sagt SGP-Trainer Jens Szopinski. Verzichten muss der Coach auf Marco Dyba (Urlaub) und Terence Akosah, der ein Auslandssemester in Ungarn antritt und erst nach der Winterpause wieder zur Verfügung steht. Dafür kehrt Tim Koller aus dem Urlaub zurück.

Der TV Voerde ist zum Derby bei Yesilyurt Möllen zu Gast. „Wir haben viel Arbeit vor uns, das wird ein ganz schwieriges Spiel“, meint Yesilyurt-Trainer Oguzhan Akkaya. Den TVV schätzt Akkaya als junge und laufstarke Mannschaft ein und auch das jüngste Ergebnis des Kontrahenten ist dem Coach nicht verborgen geblieben: „6:0 gegen Hamborn 07 II mit fünf Toren ab der 60. Minute, das hört sich schon interessant an.“ Personell kann Akkaya abgesehen vom rotgesperrten Emrah Orhan aus dem Vollen schöpfen, auch Torhüter Yücecan Tutum steht wieder zur Verfügung.

„Wir haben zurzeit, wie die ein oder andere Mannschaft auch, ein Hoch und ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir konzentriert bleiben müssen, um auf dieser Welle weiterzuschwimmen“, sagt TVV-Coach Jörg Lieg. „Yesilyurt wird aggressiv zur Sache gehen. Wir haben uns dort schon letzte Saison auf der Asche schwer getan, 1:0 verloren. Wir müssen dagegenhalten, um den Schneid abzukaufen“, sagt Lieg. Verzichten muss der Coach auf Thorben Isenberg (Leistenprobleme) und Henning Brands (Urlaub).

Glückauf Möllen erwartet eine brisante Begegnung bei Tabellennachbar Eintracht Walsum. Glückauf-Trainer Christian Schwarz hat vier Jahre die Eintracht trainiert und war zuvor auch schon einige Jahre als Spieler dort aktiv. Dazu spielt er auch noch bei den Alten Herren der Walsumer. Außerdem hat er einige Spieler von seinem Ex-Verein mitgenommen, unter anderem Torjäger Silvio Innocenti. „Das wird ein brisantes Spiel. Ich hatte eine schöne und erfolgreiche Zeit in Walsum und wünsche denen auch ihre Punkte, aber das muss ja nicht gegen uns sein“, sagt der Coach. „Es wird nicht einfach, Eintracht ist gut gestartet. Wir sollten vorsichtig sein und müssen ein anderes Spiel abliefern als in der zweiten Halbzeit gegen Lohberg, sonst gibt es nichts zu holen“, warnt der Übungsleiter. Personell hat Schwarz die Qual der Wahl, einzig Robin Heimann ist am Sonntag privat verhindert.

Der VfB Lohberg gastiert beim Aufsteiger Union Hamborn und peilt dort seinen ersten Sieg an. „Die Jungs brauchen einfach ein Erfolgserlebnis. In Möllen haben wir das bis zum Rückstand gut gemacht, haben dann aber die Ordnung verloren“, sagt VfB-Trainer Thomas Grefen. Bei Union seien die Kräfteverhältnisse aber auch ganz anders, betont der Coach. Fehlen werden dem VfB der rotgesperrte Daniel Borutta, Timur Kazkondu und Leon Schliebach. „Wir haben uns Gedanken gemacht und werden auf der ein oder anderen Position wohl etwas ändern. Das Wichtigste ist, dass wir die Fehler abstellen“, meint Grefen.

Der TV Jahn Hiesfeld II gastiert ab 15.30 Uhr bei Rheinland Hamborn. Der Punktabzug gegen Hertha Hamborn wegen des Einsatzes zu vieler Oberliga-Spieler sei richtig ärgerlich, aber „wir müssen nach vorne schauen“, sagt Hiesfelds Trainer Frank Pluhnau. „Rheinland ist zurzeit schwer einzuschätzen. Mich wundert, dass sie erst zwei Tore geschossen haben, die hatten eigentlich immer eine starke Offensive“, gibt der Kontrahent Pluhnau zurzeit Rätsel auf: „Ich gehe davon aus, dass das eine starke Mannschaft ist, die vielleicht Probleme im konditionellen Bereich hat. Ich richte mich auf ein schweres Spiel ein und hoffe, dass wir dort punkten können.“

(pst)
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