Fußball: Spiel auf der Kippe

Fußball: Spiel auf der Kippe

Erst morgen früh wird entschieden, ob die Partie zwischen dem TV Jahn Hiesfeld und TuRU Düsseldorf stattfindet. Da der Ascheplatz gesperrt ist, käme für die Austragung der Begegnung nur der Rasen im Stadion in Frage.

Die Entscheidung, ob das Niederrheinligaspiel zwischen dem TV Jahn Hiesfeld und TuRU Düsseldorf stattfinden wird, fällt morgen um 10 Uhr. "Der Aschenplatz ist in einem wirklich schlechten Zustand und wurde gesperrt. Also wenn wir spielen, dann auf Rasen und der ist momentan auch noch in einem guten Zustand", sagte "Veilchen"-Trainer Stefan Janßen, der derzeit oft gen Himmel schaut: "Ich bin zurzeit im Internet häufiger auf der Seite von wetter.de als bei kicker.de. Ich hoffe, dass wir spielen können."

Torwart Dennis Fill als Rückhalt

Falls bei der Platzbegehung entschieden wird, dass gespielt wird, dann möchte der TV Jahn in den folgenden 90 Minuten die Tugenden abrufen, die ihm im Hinspiel ausgezeichnet haben. Dort kämpfte die Mannschaft um jeden Zentimeter des Düsseldorfer Stadions und trotze der Spitzenmannschaft der Liga ein torloses Unentschieden ab. Und wenn TuRA sich doch einmal gefährlich in Szene setzte, dann bewahrte Torwart Dennis Fill die Hiesfelder vor der drohenden Niederlage. "Wenn er wieder so hält wie im Hinspiel, dann spielen wir wieder zu Null", meinte Janßen.

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Doch allein auf den Schlussmann können sich die "Veilchen" auch nicht verlassen. Die Truppe aus der Landeshauptstadt verlor in der vergangen Woche mit 1:2 gegen Wuppertal und fühlte sich vom Schiedsrichter ungerecht behandelt. "Sie werden mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch kommen. Wir können nur hoffen, dass sie deshalb nicht ganz so konzentriert sind und Fehler machen. TuRU bleibt aber so oder so eine absolute Hausnummer und wird uns alles abverlangen. Wir müssen schon einen guten Tag erwischen, weil ich weiß, wie stark der Gegner ist", so der Hiesfelder Coach.

Trotz des Ausrutschers gegen Wuppertal bleibt Düsseldorf ein heißer Kandidat für den Aufstieg, denn mit nur elf Gegentoren aus 21 Spielen besitzt die Mannschaft die beste Abwehr der Liga und auch der Angriff hat eine hohe Qualität. Mit 33 Toren stellt der Tabellenzweite mit Homberg und Ratingen auchdie zweitbeste Offensive.

(RP)