Lokalsport Selbst Vollack spricht von einem "Gewürge"

Dinslaken-Hiesfeld · Der Trainer des TV Jahn Hiesfeld konnte an dem 1:1 gegen den Tabellenletzten VfB Homburg nicht viel Positives abgewinnen.

 Oliver Rademacher ballt die Faust: Nur drei Minuten nach dem 0:1 gelang dem Hiesfelder Mittelfeldspieler der Ausgleich. Mehr aber war für den TV Jahn gegen den Tabellenletzten nicht drin.

Oliver Rademacher ballt die Faust: Nur drei Minuten nach dem 0:1 gelang dem Hiesfelder Mittelfeldspieler der Ausgleich. Mehr aber war für den TV Jahn gegen den Tabellenletzten nicht drin.

Foto: Jochen Emde

Der VfB Homberg gewann sein letztes Spiel Anfang November in Ratingen und reiste mit gerade einmal neun Pünktchen auf dem Konto als Schlusslicht der Oberliga zum TV Jahn Hiesfeld. Deshalb gingen die "Veilchen" auch als haushoher Favorit in die Begegnung, zumal Trainer Jörg Vollack vor dem Anpfiff auch unmissverständlich verkündete, dass es gegen den VfB eine Pflichtaufgabe für seine Elf sei. Doch nach der Partie gab es bei den Hiesfeldern ausschließlich lange Gesichter, weil sie wieder einmal den eigenen Ansprüchen hinterherhinkten. Für Homberg wurde es zwar auch nichts mit einem Sieg, aber das 1:1 (0:0)-Unentschieden war für den Tabellenletzten zumindest ein Teilerfolg und für den TV Jahn eine gefühlte Niederlage.

Im Vergleich zur Vorwoche ersetzte Ekin Yolasan den gesperrten Yannic Melis im defensiven Mittelfeld und Jan Pirschel rückte für Dennis Wichert in die Abwehrkette. Fabian Gombarek hätte auch wieder zur Startformation gehört, wenn er denn pünktlich zum Treffpunkt erschienen wäre. So blieb ihm nur die Reservistenrolle übrig und von dort aus bekam er in der ersten Halbzeit, die noch die bessere der Hiesfelder war, genau eine gefährliche Offensivaktion des TV Jahn zu sehen.

Gino Mastrolonardo, noch einer der auffälligeren Akteure, schickte Pascal Spors und dessen Schuss landete an der Latte (11.). Pech mit dem Aluminium hatte auf der Gegenseite aber auch der Gast, bei dem Sebastian Schweers ebenfalls am Querbalken scheiterte (35.). "In der ersten Hälfte haben wir noch einige spielerische Lösungen gefunden, aber in der zweiten war es nur noch ein Gewürge", meinte Vollack, der noch gestern seinen Vertrag mit Manager Harald Plank um ein weiteres Jahr verlängerte..

Dabei begann es zunächst noch vielversprechend, als sich Soufian Ramis Flanke zum Schuss entwickelte und am Pfosten landete (50.), aber danach stellte Hiesfeld das Fußballspielen fast vollständig ein. Die technischen Fehler häuften sich und viel zu schnell erlaubte sich die Mannschaft ihre Ballverluste. So ging Homberg nach einem Kopfball durch Albert Gashi sogar in Führung (59.), doch immerhin glich Oliver Rademacher nach einer Spors-Vorlage drei Minuten später zumindest zum 1:1-Endstand aus. "Wir sind froh den Negativtrend gestoppt zu haben, aber es war sicherlich kein Spiel für Feinschmecker", fand Hombergs Trainer Günter Abel.

TV Jahn Hiesfeld: Wickl; Pirschel, Borutzki, Corvers, Ohnesorge (76. Wichert), Yolasan (59. Gombarek), Rademacher, Spors, Rami, Mastrolonardo, Menke.

(gaa)
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