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Schwierige Situation beim SuS 09 Dinslaken

Fußball : Krisensitzung beim SuS 09 Dinslaken

Trainer Thorsten Schramm nimmt sich und die Spieler nach der 1:12-Niederlage gegen BW Dingden in die Pflicht. Der Bezirksligist wartet seit Ende Oktober 2018 auf einen Sieg.

Die Erholung war für Thorsten Schramm am vergangenen Wochenende schnell wieder dahin beim Kurzurlaub mit der Familie in Winterberg. Denn der Trainer des Fußball-Bezirksligisten SuS 09 Dinslaken kam nicht so richtig zur Ruhe. Schließlich erhielt er per Handy Nachrichten, die ihm die Laune mächtig verhagelten. Denn die 1:12-Schlappe gegen BW Dingden verschärfte die Situation für den Aufsteiger bedenklich.

Am Dienstagabend traf sich das Team zur Krisensitzung, um zu beraten, wie der Abwärtstrend gestoppt werden kann. „Ob’s was gebracht hat, werden wir am Sonntag im Spiel bei RWS Lohberg sehen“, sagt der Übungsleiter. „Jeder muss etwas dazu beitragen, dass es besser wird. Das gilt für die Spieler, aber da nehme ich mich als Trainer nicht aus.“

Der letzte Sieg des auf Platz elf rangierenden SuS liegt mehr als vier Monate zurück. Am 28. Oktober gelang ein 3:2 gegen Fortuna Bottrop. Seitdem gab’s in der Meisterschaft jeweils ein 1:1 bei Arminia Lirich (18. November) und gegen Nachbar Friedrichsfeld 08/29 (17. Februar) – und ansonsten sechs Niederlagen und das 0:1 im Pokal beim A-Kreisligisten TV Voerde.

Grundsätzlich zweifelt der Übungsleiter nicht an der Qualität des Kaders. „Wir haben in der Hinrunde gezeigt, dass wir mithalten können. Aber dann müssen elf Mann hundert Prozent geben“, sagt der 40-Jährige. Der Traumstart in die Saison mit Platz zwei nach elf Spielen vernebelte bei dem einen oder anderen möglicherweise den Sinn für die Realität. Die harte Landung am Karnevalssonntag dürfte aber auch dem letzten Überflieger die Augen geöffnet haben.

Trotzdem hadert Schramm immer noch mit der Einstellung einiger Akteure: „Wir haben uns alle für den Verein SuS 09 entschieden.“ Doch statt zum Training zu kommen, zogen es manche am Dienstag vor, zum Champions-League-Spiel nach Dortmund zu fahren.

(-dom-)