Handball : Schwer getan

Nicht ihren besten Tag hatten Marius Timofte und Co. erwischt. Dass es trotzdem für den Handball-Verbandsligisten MTV Rheinwacht zum 26:18 über den TSV Kaldenkirchen reichte, unterstreicht die Klasse der Mannschaft.

Werner Konrads war nicht unzufrieden. Der Trainer des TSV Kaldenkirchen musste mit seiner Mannschaft zwar mit einer Niederlage im Gepäck die Halle an der Douvermannstraße verlassen, "doch wir haben uns 40 Minuten gut gewehrt und schließlich beim Spitzenreiter gespielt", meinte der Mann, der sich aus seiner langjährigen Tätigkeit beim MTV noch bestens in Dinslaken auskennt.

Für Marius Timofte "wird es Zeit, dass wir eine Pause bekommen." Der Spielertrainer des MTV Rheinwacht hatte nämlich selbst gestern so seine Probleme und die übertrugen sich auch noch auf seine Mannschaft. Dass am Ende trotzdem ein 26:18 (10:9)-Erfolg des Tabellenführers der Verbandsliga stand, unterstreicht die Tatsache, dass der Weg zur Meisterschaft nur über den MTV führt.

"In der zweiten Halbzeit haben wir in der Abwehr sehr gut gestanden und dann hat eine solide Leistung zum Erfolg gereicht, meinte der Rumäne, der rückblickend auf die bisherige Saison besonders seine jungen Spieler lobt. "Sie haben sich mit viel Arbeit und Disziplin die Tabellenführung verdient."

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Offene Deckung

So seine Probleme hatte der MTV mit der offenen Deckung der Kaldenkirchener, die aber in der zweiten Halbzeit dem Kräfteverschleiß Tribut zollen mussten. "Da fehlten mir die Alternativen", bedauerte Werner Konrads hinterher. Das galt auch für seinen Sohn Christian. Der schwergewichtige frühere MTVer hatte sein Pulver in der ersten Halbzeit mit zwei Toren bereits verschossen.

Als die Hausherren in der Anfangsphase mit 4:2 in Führung gingen, schien ein weiterer sicherer Erfolg programmiert. Doch die von einem unangenehm spielenden Sebastian Gerritz angetriebenen Gäste konterten und hielten bis zur Pause glänzend mit. Erst als die Dinslakener da durch zwei Tore von Sebastian Brandscheid und einem Treffer des erneut stark spielenden Benjamin Jacobs auf 13:9 davonzogen, war die Vorentscheidung gefallen.

MTV: Schneider, Salzbrunn; Neu (2), Mittelsdorf (n.e.), Brandscheid (5), Thiel (3), B. Jacobs (6), Janduda (3), Timofte (6/2), Wagner, Willam, J.L. Jacobs, Sentner (1).

(RP)