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Fußball: Saisonziele müssen neu definiert werden

Fußball : Saisonziele müssen neu definiert werden

Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung, meinte Dirk Lotz, Trainer des SuS Dinslaken 09, vor dem Spiel seiner A-Junioren gegen die Truppe von Adler Osterfeld. Nach der Partie war der Coach fast sprachlos, weil seine Mannschaft mit 1:2 (0:1) verlor und den Gegner in der Tabelle somit vorbeiziehen ließ. "Wir müssen unsere Ziele neu definieren und zusehen, dass wir nicht absteigen – mit dieser Truppe ist das schade", sagte Lotz.

Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung, meinte Dirk Lotz, Trainer des SuS Dinslaken 09, vor dem Spiel seiner A-Junioren gegen die Truppe von Adler Osterfeld. Nach der Partie war der Coach fast sprachlos, weil seine Mannschaft mit 1:2 (0:1) verlor und den Gegner in der Tabelle somit vorbeiziehen ließ. "Wir müssen unsere Ziele neu definieren und zusehen, dass wir nicht absteigen — mit dieser Truppe ist das schade", sagte Lotz.

Zwar waren die 09er über 90 Minuten die überlegene und bessere Mannschaft, doch am Ende standen sie wieder mit leeren Händen da. "Das Glück ist uns nicht hold. Es ist das dritte Mal, dass wir als bessere Mannschaft verlieren", sprach Lotz die vergebenen Chancen an, die allesamt in Abschnitt eins vergeigt wurden. Besser machten es die Gäste, die abwartend agierten, um dann das eine Mal zuzuschlagen. Dennis Terwiel setzte einen Schuss an den Pfosten und Andre Kampen staubte zur Führung ab (35.).

Wer an eine kämpfende und anrennende SuS-Mannschaft nach der Pause glaubte, wurde bitter enttäuscht. Osterfeld reichte eine bescheidende Leistung aus, um den 09ern ihren müden Kick aufzudrängen. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Sadettin Isik war ein kleines Strohfeuer der Gastgeber (83.), die in der Schlussminute dann endgültig für ihre Vorstellung bestraft wurden. Nach einer Standardsituation war Marius Lange allein am zweiten Pfosten, erwischte Nils Sinzig im Gehäuse der 09er auf dem falschen Fuß und konnte den Endstand besiegeln.

"Wir haben gegen eine sehr schwache Mannschaft verloren und uns dem Schlafwagenfußball angepasst. Ob der Sieg bei zwei Chancen verdient ist, sei dahin gestellt. Ich muss mir auf jeden Fall in den nächsten Tagen Gedanken machen", meinte Coach Lotz abschließend, der in den kommenden Trainingseinheiten reichlich Arbeit vor sich hat. Denn mit den Misserfolgen schwankt auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft: Furkan Kücük und Esut Tutak gerieten nach der Partie noch auf dem Platz aneinander.

SuS Dinslaken 09: Sinzig; Mölleken (68. Sindi), Jarzombek (17. Scheffler), Schiek, Aydin, Gnielka, Yildirim, Tutak, Isik (85. Kücük), Kirstein, Harm (46. Ören).

(RP)