Lokalsport: RWS, SuS 09 und Friedrichsfeld in einer Gruppe

Lokalsport : RWS, SuS 09 und Friedrichsfeld in einer Gruppe

Fußball-Bezirksliga: Die Teams treffen auf Mannschaften aus Duisburg, Oberhausen, Bottrop und Hamminkeln.

RWS Lohberg, Aufsteiger SuS 09 Dinslaken und die SV 08/29 Friedrichsfeld treffen in der kommenden Saison in der Bezirksliga aufeinander. Der Fußball-Verband Niederrhein hat gestern die Gruppeneinteilung bekanntgeben. Die Mannschaften aus Dinslaken und Voerde treffen in Gruppe 4 auf die Teams aus Duisburg (VfB Homberg II, Viktoria Buchholz, Meiderich 06/95, TuS Mündelheim, DJK Vierlinden, Hamborn 07), Oberhausen (Sterkrade 06/07, Adler Osterfeld, BW Oberhausen, SC 20 Oberhausen) und Bottrop (Fortuna Bottrop, VfB Bottrop, Dostlukspor) sowie mit BW Dingden und dem Hamminkelner SV auf zwei weitere Vereine aus dem Kreis 11.

Dirk Lotz, Trainer der SV 08/29, freut sich zwar auf die Duelle mit dem SuS 09 und den Rot-Weißen, kann die Einteilung ansonsten aber nicht nachvollziehen. "Es ist für mich unverständlich, warum man den Kreis 11 so aufteilt. Ich hätte auf jeden Fall sehr gerne wieder gegen die Bocholter Mannschaften gespielt", sagt Lotz. Sportlich sei die Liga für sein Team eine große Herausforderung: "Die Gruppe ist ungemein stark. Da sind viele richtig gute Mannschaften drin." Besonders großen Respekt hat der Übungsleiter vor den Landesliga-Absteigern aus Hamborn und Buchholz sowie Blau-Weiß Dingden.

Deutlich zufriedener als Dirk Lotz war der RWS-Vorsitzende Ali Acabuga. Sein Verein hatte in der vergangenen Spielzeit gemeinsam mit dem nun abgestiegenen VfB Lohberg gegen Teams aus Essen und Duisburg gekickt. "Das ist für uns jetzt auf jeden Fall eine Verbesserung", sagt Acabuga. Ziemlich brisant dürften auch die Vergleiche mit dem Hamminkelner SV werden, denn dabei trifft schließlich der neue Lohberger Coach Thorsten Albustin auf seinen bisherigen Verein, den er zwar letztlich vor dem Abstieg rettete, aber trotz Zusage im Winter doch noch wieder in Richtung Fischerbusch verließ.

Thorsten Schramm, Coach des Aufsteigers SuS 09, kann sehr gut mit der Einteilung leben, auch wenn er in Sachen Qualität ins gleiche Horn wie Dirk Lotz stößt: "Das ist eine der stärksten Gruppen. Aber der Name SuS 09 passt ganz gut in diese Liga", sagt Schramm, der sich auf die Partien gegen seinen früheren Verein Hamborn 07 freut.

"Wir mussten Kompromisse schließen. Man kann leider nie alle zufriedenstellen. Wir versuchen aber stets zu erreichen, Vereine und Kreise nicht in zwei Folgejahren zu sehr zu belasten. Daher haben wir die Kreise Grevenbroich-Neuss, Kempen-Krefeld und Essen nicht getrennt. Diesmal traf es vier andere Kreise, was sich leider nicht vermeiden ließ", sagt Wolfgang Jade, Vorsitzender des Fußballausschusses im Verband Niederrhein.

Weil die Oberliga als höchste Klasse des Verbandes nur eingleisig fährt, hatte der TV Jahn Hiesfeld keine Überraschungen zu erwarten. Die "Veilchen" treffen auf die Spvg Schonnebeck 1910, den VfB Homberg, die Sportfreunde Baumberg, Schwarz-Weiß Essen, die Ratinger Germania, die SSVg Velbert 02, den SC Düsseldorf-West, den 1. FC Bocholt, den 1. FC Monheim, den VfB Speldorf, den VfB 03 Hilden, TuRU Düsseldorf, den TSV Meerbusch sowie die vier Aufsteiger SC Velbert, 1. FC Kleve, FSV Duisburg und Union Nettetal.

(tik)
Mehr von RP ONLINE