RWS Lohberg will die schwierige Phase durchstehen

Fußball : RWS Lohberg will die schwierige Phase durchstehen

Nach dem 0:19 am vorigen Sonntag spielt der Bezirksligist nun gegen Viktoria Buchholz. Die SV 08/29 Friedrichsfeld empfängt den SV Adler Osterfeld. Der SuS 09 Dinslaken hat Fortuna Bottrop zu Gast.

Dirk Lotz, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV 08/29 Friedrichsfeld, hat den vergangenen Sonntag, als sein Team bei Fortuna Bottrop in doppelter Überzahl mehrere Führungen verspielte und nicht über ein 4:4 hinauskam noch nicht verdaut. „Das fühlt sich immer noch wie eine Niederlage an“, sagt Lotz, der seine Mannschaft unter der Woche mächtig schwitzen ließ, weil „einige in Bottrop am Ende nicht mehr die richtige Einstellung gezeigt haben.“ Am Sonntag haben die „Vereinigten“ im Heimspiel gegen Adler Osterfeld um 15.15 Uhr Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Die Oberhausener gelten als ähnliche „Wundertüte“ wie die Friedrichsfelder selbst, können an guten Tagen jeden Gegner schlagen, lassen für einen Spitzenplatz aber auch die erforderliche Konstanz vermissen. „Wenn die Bock haben, kann alles passieren. Aber wir spielen zu Hause, und da haben wir meistens auch gut ausgesehen“, sagt Lotz.

Dass mit Keeper Christian de Groodt, Thomas Giesen, Manuel Kausch, Andreas Siegel, Ansgar Mertens und Tobias Blum sechs Spieler verletzt ausfallen, macht dem Trainer dank des großen Kaders keine allzu großen Sorgen.

Nach dem 0:19 bei Hamborn 07 beschäftigten sich die Verantwortlichen von RWS Lohberg zu Wochenbeginn auch mit der Möglichkeit eines sofortigen Rückzugs. Nach einer Aussprache mit Kickern und Trainer ist das erstmal kein Thema mehr. „Sieben bis acht Spieler haben signalisiert, dass sie weiterhin bereit sind, sich der Situation zu stellen. Allein für sie lohnt es sich, weiterzumachen“,sagt Coach Thorsten Albustin vor dem Heimspiel gegen Viktoria Buchholz am Sonntag um 15.15 Uhr. Auch gegen den Landesliga-Absteiger wird es personell wieder eng. Albustin muss auf Unterstützung aus der Reserve hoffen. „Wir haben qualitativ und quantitativ ein Problem im Kader. Wir hatten keine Vorbereitung und die Trainingsbeteiligung ist schlecht“, sagt der Coach, der dennoch nicht aufgeben will: „So ein Fußballer- und Trainerleben ist lang. Irgendwann kann es einem vielleicht noch einmal von Nutzen sein, wenn man eine solche Phase durchgemacht hat.“

Nur sieben Gegentore hatte Aufsteiger SuS 09 Dinslaken in den ersten elf Partien kassiert. Beim jüngsten 2:4 in Buchholz kamen gleich vier hinzu. Dennoch zeigte sich SuS-Coach Thorsten Schramm nach der dritten Niederlage nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. Wenn der SuS am Sonntag um 15.15 Uhr Fortuna Bottrop empfängt, sollen aber auch die Zahlen wieder stimmen. Auf der Basis einer sattelfesten Defensive wird der achte Saisonsieg angepeilt. Kein leichtes Unterfangen, denn die stets von einer größeren Fangruppe begleiteten Bottroper stellten in dieser Spielzeit – wie zuletzt gegen Friedrichsfeld – schon häufig ihre große Moral unter Beweis. Allerdings fehlen bei Fortuna der beste Torschütze Emre Kilic (zehn Treffer) und Norman Hassenrück gesperrt.

(tik)