Rollhockey: Erfolge gegen Recklinghausen für Teams der RESG Walsum

Rollhockey : RESG Walsum feiert den ersten Auswärtssieg in dieser Saison

Der Rollhockey-Bundesligist bezwingt das Schlusslicht Recklinghausen mit 6:2. Ein höherer Sieg wäre möglich gewesen, doch das Team lässt einige gute Chancen aus. Auch die Frauen-Mannschaft der RESG schafften einen Erfolg gegen Recklinghausen.

Sie können es also doch. Beim Schlusslicht RHC Recklinghausen gelang dem Roll­hockey-Bundesligisten RESG Walsum ein 6:2 (2:1)-Sieg – es war der erste Erfolg auf fremden Parkett in dieser Saison. „Es war schön, die Jungs hinterher in der Kabine lächeln zu sehen“, sagte Trainer Christopher Nusch, der nach den Ausfällen von Daniel Quabeck und Pedro Queiros einsprang und dann auch selbst das erste Tor der Gäste (19.) erzielte. „Wir werden mit mir in der Offensive sehr viel stärker, doch die Defensive leidet ein wenig. Ich muss da die richtige Mischung finden“, sagt Nusch, der offen lässt, ob er sein Team künftig häufiger aktiv auf dem Feld unterstützen wird.

Der Sieg in Herten hätte durchaus deutlicher ausfallen können, doch eine durchwachsene Chancenverwertung und Pech im Abschluss verhinderten, dass die Partie schon früher entschieden war. So kam es, dass der Gastgeber nach dem schnellen 2:0 durch Jan Dobbratz (19.) nach Treffern von Niklas Nohlen und Mario Martins sogar den zwischenzeitlichen Ausgleich bejubeln konnte. Ein Doppelschlag von Christopher Berg (38., 40.), ein weiterer Treffer von Christopher Nusch (41.) im direkten Anschluss und das Schlusswort von Jan Dobbratz (50.) machten den ersten Auswärtssieg der Saison klar. „Glück muss man sich erarbeiten. Gearbeitet haben wir, der Rest wird wiederkommen“, stellte der RESG-Trainer nach der Begegnung trotz der vielen nicht genutzten Chance zufrieden fest.

Tore: 0:1 Nusch (19.), 0:2 Dobbratz (19.), 1:2 Nohlen (21.), 2:2 Martins (35.), 2:3 Berg (38.), 2:4 Berg (40.), 2:5 Nusch (41.), 2:6 Dobbratz (50.).

Auch die Frauen der RESG, die in der Bundesliga ebenfalls in Herten gegen Recklinghausen antraten, hatten Grund zur Freude. Beim punktlosen Schlusslicht gelang dem Team von Spielertrainerin Silvia Romero ein 12:4 (8:2)-Erfolg. Schon nach 14 Minuten lagen die Walsumerinnen mit 6:0 in Front und ließen auch danach nichts mehr anbrennen.

Tore: 0:1 Romero (3.), 0:2 Kaub (4.), 0:3 Dobbratz (5.), 0:4 Romero (7.), 0:5 Kaub (12.), 0:6 Dobbratz (14.), 1:7 Kaub (18.), 2:8 Romero (21.), 2:9 Romero (34.), 2:10 Romero (36.), 3:11 Dobbratz (41.), 4:12 Dobbratz (45.).

(Ott)
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