Lokalsport: RESG Walsum muss sich im Viertelfinale geschlagen geben

Lokalsport : RESG Walsum muss sich im Viertelfinale geschlagen geben

Eine riesige Enttäuschung? Günther Szalek konnte diese Frage gar nicht anders beantworten: "Absolut." Der zum Saisonende scheidende Trainer des Rollhockey-Bundesligisten RESG Walsum musste seine vorletzte Option auf eine Endspiel-Teilnahme früh zu den Akten legen. Die Walsumer verloren die Viertelfinal-Partie im DRIV-Pokal beim RSC Cronenberg mit 4:5 (2:1).

Enttäuschend war für Szalek dabei in erster Linie der Ausgang - nicht die Leistung seiner Mannschaft. "Bis zur 3:1-Führung lief alles nach Plan. Vor allem die erste Hälfte war von unserer Seite überragend", so der RESG-Coach. Xevi Berruezo hatte mit zwei verwandelten Penaltys für einen schnellen 2:0-Vorsprung gesorgt. Jordi Molet traf für Cronenberg ebenfalls per Strafstoß, ehe Christopher Nusch kurz nach Wiederbeginn den alten Abstand erneut herstellte. Zwei weitere Penaltys blieben ungenutzt. Bei den Gästen machte sich mit zunehmender Spieldauer der Umstand bemerkbar, dass die Stammkräfte Miquel Vila (gesperrt) und Christopher Berg (Urlaub) fehlten und somit nur ein eingeschränktes Wechseln möglich war. Pelayo Ramos, der diesmal Vilas Kontingentplatz einnahm, verursachte kurz nach seiner Einwechslung gleich einen Penalty. Der RSC glich aus und kam durch den Ex-Walsumer Benjamin Nusch sogar zur ersten Führung, die sein Bruder Christopher prompt ausglich. In der Schlussminute war es dann mit Kay Hövelmann ein weiterer früherer RESG-Akteur, der das 5:4 besorgte. Günther Szalek nahm Keeper Tobias Wahlen für einen fünften Feldspieler herunter, doch das brachte nichts mehr. "Wir waren leider nicht in der Lage, das Ding cool nach Hause zu bringen", sagte Szalek.

Tore: 0:1, 0:2 Berruezo (4., 10.), 1:2 Molet (25.), 1:3 C. Nusch (27.), 2:3 Molet (35.), 3:3 Bernadowitz (39.), 4:3 B. Nusch (42.), 4:4 C. Nusch (43.), 5:4 Hövelmann (50.).

(T.K.)
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