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Lokalsport: RESG lässt sich klaren Vorsprung aus der Hand nehmen

Lokalsport : RESG lässt sich klaren Vorsprung aus der Hand nehmen

Die Liste der Ehrengäste, die sich der Deutsche Rekordmeister RESG Walsum zum Saisonstart in der Rollhockey-Bundesliga eingeladen hatte, war lang - und sorgte vor Beginn der Partie gegen den RSC Darmstadt schon für einige Befürchtungen: nämlich, dass die lokale Prominenz angesichts der Personalproblematik beim deutschen Rekordmeister eine eher unerfreuliche Darbietung geboten bekäme. Das war letztlich aber nicht der Fall.

Unzufrieden durften MdB Mahmut Özdemir, Bezirksbürgermeister Georg Salomon und ihre Sitznachbarn nur darüber sein, dass die "Roten Teufel" beim 4:4 (3:1) eine zweimalige Drei-Tore-Führung aus der Hand gaben. Auch Trainer Detlef Strugala, erst seit Saisonbeginn im Amt, erlebte nachher einen Widerstreit der Gefühle. "Es ist natürlich klar, dass die Jungs jetzt etwas geknickt sind. Aber wir wollen auch mal die Kirche im Dorf lassen, denn vor dem Spiel hätte ich den Punkt auf jeden Fall unterschrieben."

Es war halt nur mehr drin - vor allem nach einer bärenstarken Anfangsphase, in der die favorisierten Gäste aus Hessen ihr blaues Wunder erlebten. Kapitän Christopher Nusch erzielte schon nach 40 Sekunden das 1:0, dem Christopher Berg erstaunlich abgeklärt einen Doppelpack zum 3:0 folgen ließ. Das Eigengewächs hatte den Coach in der Vorbereitung überzeugt und stand etwas überraschend in der Startformation.Auch ohne fünf vermeintliche Stammspieler funktionierte das RESG-Kollektiv sehr zuverlässig. Detlef Strugala lobte nachher vor allem die Defensivarbeit seines Teams, auf die Darmstadt mit unerwarteter spielerischer Armut reagierte. Das simple Rezept: einfach mal von der Mittellinie abziehen und auf einen Abfälscher oder Abstauber hoffen.

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Zum Walsumer Verdruss klappte das dann auch etwas zu oft - vor allem in der Endphase. Tobias Wahlen parierte zwar einen Penalty und einen "Direkten", musste sich aber eine knappe Minute vor Schluss nach einem Abpraller den nicht wirklich leistungsgerechten Ausgleich durch Max Hack gefallen lassen.

Tore: 1:0 Nusch (1.), 2:0, 3:0 Berg (6., 8.), 3:1 Bender (18.), 4:1 Boogers (37.), 4:2 Wagner (40.), 4:3 Bender (47.), 4:4 Hack (49.).

(kris)