Rollhockey: RESG kämpft um den begehrten Platz fünf

Rollhockey : RESG kämpft um den begehrten Platz fünf

Rollhockey: Bei Siegen heute in Hameln und morgen gegen Remscheid können die "Roten Teufel" die Play-off-Plätze noch erreichen.

In der Rollhockey-Bundesliga stehen jetzt die entscheidenden Spiele an. Es geht um die begehrten Play-off-Plätze und da mutet die spielleitende Stelle den Akteuren gleich ein Doppelspieltag zu. Natürlich schielt auch die RESG Walsum noch auf den begehrten fünften Rang, der bei zwei Siegen eingenommen werden könnte.

Um diesen Platz also zu erreichen, brauchen die "Roten Teufel" also unbedingt Punkte. Los geht´s heute Abend beim Aufsteiger und aktuell Tabellensiebten SC Bison Calenberg, während Konkurrent Remscheid beim ganz heißen Meisterschaftsanwärter in Herringen zu Gast ist. Über fehlende Unterstützung wird sich die Walsumer Mannschaft im immerhin 250 Kilometer entfernten Spielort des Gegners, Groß-Berkel bei Hameln, nicht beklagen können. Ein bis auf den letzten Platz ausverkaufter Fan-Bus fährt heute in Richtung Niedersachsen. Zu erwarten ist ein schwieriges Spiel in einer bisher unbekannten Halle, in die der Gastgeber seit dem Totalschaden der eigenen Bisonhalle in Springe nach einem Großbrand im Sommer 2011 ausweichen muss. Das Hinspiel vor einem Monat konnten die Walsumer mit 5:2 für sich entscheiden, mussten aber lange und hart um die drei Punkte kämpfen.

Nach der sicherlich anstrengenden Partie und der nicht minder stressigen Rückfahrt kommt es am Sonntagnachmittag in Walsum zum Showdown gegen den direkten Konkurrenten IGR Remscheid, der bei einem RESG-Sieg in Calenberg und einer zu erwartenden Niederlage der IGR beim Tabellenführer Rang fünf an die "Roten Teufel" vor dem letzten Spieltag abtreten müsste. Die Bergischen, früher einmal Lieblingsgegner der RESG, haben sich in diesem Jahr deutlich verbessert, bereits zweimal in eigener Halle gegen die Walsumer gesiegt und werden voraussichtlich erstmals mit Ihrem portugiesischen Neuzugang Vitor Oliveira in Walsum auftreten. Der spektakuläre Pokalspielsieg nach Verlängerung und Penaltyschießen im Februar war allerdings ein Geschenk der Walsumer, die schon mit 6:3 in Führung lagen, bevor das unglaubliche Drama am Hackenberg seinen Lauf nahm.

Der klare IGR-Sieg im Bundesliga-Hinspiel vor vier Wochen war verdient und eine Folge von zahlreichen Unkonzentriertheiten der RESG-Abwehr, die am Wochenende eine entscheidende Rolle beim Ausgang der beiden Begegnungen einnehmen wird. Noch ist also alles möglich für die "Roten Teufel", jedoch muss heute und morgen sicher zweimal hart und höchst konzentriert um die ersehnten Punkte gekämpft werden.

(RP)