Lokalsport: RESG erwischt in den Play-offs Auftakt nach Maß

Lokalsport : RESG erwischt in den Play-offs Auftakt nach Maß

Rollhockey: Nach 4:2 in Cronenberg fehlt nur noch der Sieg am 30. April zum Einzug ins Halbfinale.

Start nach Maß in die Play-off-Runde für Rollhockey-Bundesligist RESG Walsum. Nach dem 4:2 (2:2)-Sieg beim RSC Cronenberg haben es die "Roten Teufel" selbst in der Hand, bereits im zweiten Spiel, das am 30. April in der heimischen Halle Beckersloh steigt, das Viertelfinale erfolgreich hinter sich zu lassen. Sollten allerdings die Wuppertaler diese Begegnung für sich entscheiden, so müsste tags darauf ein drittes Spiel - ebenfalls in Walsum für den Teilnehmer am Halbfinale entscheiden.

"Das war ein deutliches Signal. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die sehr diszipliniert und konzentriert agiert hat", so RESG-Trainer Günther Szalek. Das galt vor allem für die erste Hälfte - mit einer Ausnahme in der 15. Minute, als die bis dahin offensiv kaum zum Zuge gekommenen Gastgeber durch Lucas Seidler in Führung gingen.

Unmittelbar vor der Pause wurde es dann turbulent: Dem Ausgleich durch Pedro Queiros (22.) folgte gleich wieder das Cronenberger 2:1 durch einen von Jordi Molet verwandelten Penalty. Verursacht hatte diesen Nuno Rilhas, der auf der Anfahrt zum Spiel in einen Stau geraten und erst fünf Minuten vor Beginn in der Alfred-Henckels-Halle eingetroffen war. Unmittelbar vor dem Wechsel egalisierte dann Xevi Berruezo erneut - umso bemerkenswerter, da der Spanier zuvor einen Schlagschuss an den Fuß bekommen hatte und nur unter Schmerzen weitermachen konnte.

Auch Javier Jimenez brachte die Partie leicht lädiert zu Ende, nachdem er zwei unabsichtliche Schläge gegen die Hand bekommen hatte. Trotzdem bestimmte die RESG nach Wiederbeginn das Geschehen und sorgte recht schnell durch Felipe Sturla (29.) sowie Jimenez (33.) für klare Verhältnisse. Anschließend warf Cronenberg alles nach vorn, doch spätestens beim diesmal wieder sehr starken Tobias Wahlen war Endstation.

In den Schlussminuten passierte dann nicht mehr viel, weil die Walsumer die Partie jetzt klar unter Kontrolle hatten. Anschließend wurde mit den mitgereisten Fans gefeiert. Günther Szalek: "Es waren mehr Walsumer in der Halle als Cronenberger."

Tore: 1:0 Seidler (15.), 1:1 Queiros (22.), 2:1 Molet (23.), 2:2 Berruezo (25.), 2:3 Sturla (29.), 2:4 Jimenez (33.).

(T.K.)