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Handball: Peinliche und indiskutable Vorstellung

Handball : Peinliche und indiskutable Vorstellung

Handballer des TV Jahn Hiesfeld gehen gegen die HG Remscheid mit 18:34 gnadenlos unter. Sie waren in allen Belangen unterlegen.

Direkt nach dem Spielende wusste Matthias Waclawczyk noch nicht, wie er seine Mannschaft am Dienstag zum Training begrüßen wird, um sie nach der sehr deutlichen 18:34 (9:17)-Klatsche gegen die HG Remscheid wieder aufzurichten. "Entweder man holt die Peitsche raus, oder es geht über die Motivation", sagte der Coach des TV Jahn Hiesfeld nach dem desaströsen Start ins neue Jahr.

Bereits vor Beginn des Spiels war klar, dass für den TV Jahn der Tabellenvierte ein großes Kaliber darstellen würde. Aber eine solch deutliche Niederlage hatte auch Waclawczyk nicht erwartet. "Damit war im Ansatz nicht zu rechnen. Das war peinlich und indiskutabel", fand der Trainer deutliche Worte, dessen Mannschaft zu keinem Zeitpunkt der Partie in Führung lag und dem Gegner in allen Belangen unterlegen war: "Das war mehr als ein Klassenunterschied. Angefangen von den Basics und der Leistungsbereitschaft war das gar nichts von uns. Dafür eine Erklärung zu finden, fällt nicht leicht."

Der TV Jahn machte es mit einer zu harmlosen und löchrigen Deckung den Gästen nicht nur im Angriff leicht, sondern fand auch nie in der eigenen Offensive richtig ins Spiel. Felix Busjan und Philipp Tuda verwarfen bezeichnend jeweils einen Siebenmeter, doch dann wollte rein gar nichts mehr funktionieren und die Hiesfelder blieben rund 15 Minuten ohne eigenen Torerfolg. Remscheid nutzte dies gnadenlos aus und sorgte bereits vor der Pause für die Vorentscheidung. Die allerletzten Zweifel beseitigte der Tabellenvierte gleich nach der Halbzeit, als er den "Veilchen" erst überhaupt nicht die Chance ließ, den Rückstand aufzuholen. Stattdessen baute er sogar das Ergebnis Tor um Tor aus, wobei sich der TV Jahn auch eine Vielzahl an technischen Fehlern noch erlaubte. Dass Niklas Weghaus in der Schlussphase noch die dritte Zweiminutenstrafe erhielt, war nur noch eine Randnotiz.

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"Ich habe sehr viel gewechselt, was der Unzufriedenheit des Einzelnen geschuldet war. Dadurch kam zwar Unruhe rein, aber ich hätte heute noch 20 Mal mehr wechseln können", begründete Waclawczyk seine häufigen Wechsel.

TV Jahn Hiesfeld: Schnier, Meyer; Reede (5/2), Busjan (1), Mergner (1), Enders (1), Tuda, Schwengers (3), Schwarz, Bestier (1), Weghaus (1), Möhle (5).

(gaa)