Eishockey : Ohne Überraschung

Christian Kühn tritt die Nachfolge als erster Vorsitzender bei den Dinslakener Kobras an.Die Neuwahlen anlässlich der Jahreshauptversammlung verliefen allesamt reibungslos.

Die Überraschungen bei der Jahreshauptversammlung der Dinslakener Kobras blieben aus. Sieben Wochen lang war nach dem Rücktritt von Henner Sander das Amt des ersten Vorsitzenden vakant, bis der einzige Kandidat Christian Kühn einstimmig bei einer eigenen Enthaltung zum Nachfolger gewählt wurde. „Ich muss es ja machen“, sagte er, weil er selbst keine alternative Besetzung für den Posten sah. Ganz wohl ist ihm bei der Wahl jedoch nicht, da er gleichzeitig Anteilseigner bei der Gemeinnützigen GmbH der Eishalle ist, in die auch die Kobras nun mit 2500 Euro beitreten werden. Der Vorteil des Mitspracherechts der Eishalle wurde von den Mitgliedern per Abstimmung bestätigt.

Falschen Leute im Vorstand

Dass ein komplett neuer geschäftsführender Vorstand gewählt werden würde, war von Beginn der Versammlung klar. Neben Sander wollten auch der bisherige zweite Vorsitzende, Ulrich Wagner, und der zweite Schatzmeister, Dietmar Mensch, nicht erneut kandidieren. „Es waren nicht die richtigen Leute im Vorstand. Wir haben zu viel Sportliches noch zu tun gehabt, so kann es nicht laufen“, erklärte Wagner, der das neu geschaffene Amt des Sportlichen Leiters jetzt ausüben wird. Mensch wird in Zukunft als Pressesprecher fungieren, als zweiter Vorsitzender wurde Norman Korner gewählt, der vor anderthalb Jahren bereits in dieser Position tätig war, aber aus zeitlichen Gründen damals das Amt wieder abgetreten hatte. Neue Schatzmeister bei den Kobras sind Johann Niesbach und Uwe Mitzschke.

Der ehemalige Vorsitzende Sander wird als Schriftführer dem Verein weiter zur Verfügung stehen. Markus Hesselmann stellte sein Amt zur Verfügung und blieb der Versammlung an diesem Abend auch fern. Kassenprüfer bleiben Detlev Hullermann, der auch Fanbeauftragter ist, und Oliver Küpper, die Funktion der Obfrau beziehungsweise Obmanns behalten Marion Horack und Ulrich Walbrot. Beisitzer der Kobras sind Dennis Machheim, Wolfgang Klein und Karl Heiermann.

Finanziell machten die Dinslakener im letzten Jahr einen Verlust von rund 327 Euro. In der Saison haben die Kobras zwar ein dickes Plus bisher vorzuweisen, doch müssen davon noch Fahrtkosten und andere Dinge bezahlt werden.

Sponsoren gewinnen

„Die Saison ist weder bezahlt noch gesichert“, warnt deshalb auch Kühn, der sich jetzt um weitere Sponsoren kümmern will. Wichtig dafür wird das Erreichen der Aufstiegsrunde der ersten Mannschaft sein, um Geldgeber anzulocken und auch wieder die Zuschauerränge zu füllen.

(RP)