Oberliga als Ziel der Kobras

Die Wahl zum ersten Vorsitzenden war keine Überraschung, schließlich war Christian Kühn der einzige Kandidat der Dinslakener Kobras, der das Amt von Henner Sander übernehmen wollte. RP-Mitarbeiter Hendrik Gaasterland sprach mit dem neuen Vorsitzenden nach dessen Wahl.

Glückwunsch zur Wahl, aber ganz glücklich scheinen Sie dabei nicht zu sein?

Kühn: Ich musste es ja machen, weil die Alternativen einfach fehlten. Ganz wohl fühle ich mich nicht dabei, weil die Situation als Teilhaber der gemeinnützigen GmbH der Eishalle und als erster Vorsitzender schon etwas schwierig ist.

Die Saison ist finanziell noch nicht gesichert oder bezahlt. Wie geht es mit den Kobras weiter?

Kühn: Im Sommer war es sehr schwer Sponsoren zu finden, weil die Situation mit der Eishalle noch völlig unsicher war. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir mehr Unterstützung bekommen und dafür muss auch die Mannschaft in die Aufstiegsrunde, damit auch die Zuschauer wieder kommen. Das wäre das Beste.

Wie sehen die sportlichen Ziele der Mannschaft aus?

Kühn: Wir haben einen homogenen Kader mit zwei, drei herausstechenden Spielern. Wir sind also sehr gut besetzt und unser langfristiges Ziel bleibt die Oberliga.

(RP)