Lokalsport: Noch herrscht Zuversicht bei den Kobras

Lokalsport : Noch herrscht Zuversicht bei den Kobras

Eishockey: Trainer Krystian Sikorski glaubt an sein Team. Heute in Herford am Sonntag gegen die Hammer Eisbären.

Nach elf Spielen in der Eishockey-Regionalliga zieren die Dinslaken Kobras mit vier Punkten weiter das Tabellenende. Aber Coach Krystian Sikorski gibt sich zuversichtlich: "Jedes Spiel dauert 60 Minuten und man hat immer eine Chance zu gewinnen." Diese wollen die Kobras am Wochenende nutzen und mit einem möglichen Punktgewinn Boden auf die Playoff-Plätze gutmachen. Allerdings wird es kein leichtes Unterfangen, wenn die Gegner heute (20.30 Uhr) Herford Dragons und am Sonntag (20 Uhr) Hammer Eisbären heißen. In beiden Spielen gehen die Dinslakener als Außenseiter auf das Eis.

Gerade in der heimischen Eishalle sind die Herforder in dieser Saison noch ungeschlagen. Doch auch auswärts konnte der HEV Punkte entführen, was ihm derzeit den zweiten Tabellenplatz einbringt. Vor allem auf das Sturmduo Reed/Hutt müssen die Kobras aufpassen. Die beiden sind gemeinsam für 27 der bisher 49 erzielten Herforder Tore verantwortlich und führen die Scorerliste der Liga mit dem besten Durchschnitt an. Wie effektiv das Duo spielt, mussten die Kobras auch schon im ersten Spiel erfahren. Damals schossen die beiden bei der Dinslakener 2:7-Heimniederlage drei der sieben Herforder Tore.

Doch nach der schwierigen Startphase sind auch die Kobras in der Saison angekommen und konnten nach dem Sieg gegen die Soester EG Selbstvertrauen tanken. Ob es schon für einen Punktgewinn gegen die Herforder Dragons reicht, wird sich zeigen. Bislang haben sich die Kobras gegen die Topteams der Liga gut präsentiert.

Das gilt auch für das Heimspiel am Sonntag gegen die Hammer Eisbären. Im ersten Aufeinandertreffen in Hamm zogen sich die Kobras achtbar aus der Affäre. Zwar verlor man das Spiel mit 0:3, konnte aber lange Zeit gegen den amtierenden Meister mithalten. Derzeit erleben die Eisbären eine für ihre Verhältnisse eher durchwachsene Saison. Nach einem Wochenende mit null Punkten und null Toren sahen einige die Eisbären schon in einer Krise. Doch der Meister meldete sich eindrucksvoll mit einem 12:2 gegen die Luchse Lauterbach zurück.

Zwar liegen die Eisbären momentan nur auf dem fünften Tabellenplatz, sind aber mit derzeit 18 Punkten in Schlagweite zu den Spitzenplätzen. Dort wären die Kobras auch gerne, doch bis dahin ist es ein langer Weg.

(RP)