Lokalsport: Noch glaubt Szalek an sein Team

Lokalsport : Noch glaubt Szalek an sein Team

Rollhockey: RESG Walsum verliert CERS-Cup-Hinspiel in Portugal mit 0:4.

Günther Szalek gibt sich kämpferisch. "Der Drops ist noch nicht gelutscht", sagt der Trainer der RESG Walsum und rührt damit schon indirekt die Werbetrommel für den 17. Januar. Dann steigt in der Halle Beckersloh das Rückspiel im Achtelfinale des CERS-Cups gegen den portugiesischen Vertreter HC Turquel. Die Ausgangsposition hätte für den Rollhockey-Bundesligisten aber eine etwas bessere sein können: Das Hinspiel an der Atlantikküste ging am Samstagabend nämlich deutlich mit 0:4 (0:2) verloren.

Dieses Ergebnis machte der Walsumer Coach vor allem daran fest, dass seine Spieler eine Halbzeit lang jenseits ihrer Normalform agierten - mit Ausnahme von Keeper Tobias Wahlen, der einige Male herausragend eingriff. "Das ist ein Entwicklungsprozess bei uns. Man muss auch in der Lage sein, sich Big Points zu holen - das waren wir diesmal zumindest in der ersten Hälfte überhaupt nicht. Nur Kampf und Einsatz waren okay", resümierte Szalek. Dem 1:0 nach einem Stellungsfehler in der zehnten Minute folgte recht schnell der zweite Treffer der Portugiesen.

Das Auftreten nach dem Wechsel machte den RESG-Verantwortlichen dann schon wieder ein bisschen mehr Mut, im Rückspiel wenigstens noch ein bisschen Spannung zu erzeugen - wenngleich der zweite Durchgang ergebnistechnisch exakt gleich verlief. Doch die beiden Treffer des HCT resultierten nun aus zwei Strafstößen: "Aus dem Spiel heraus haben wir nichts mehr zugelassen", war Szalek schon deutlich zufriedener.

Ansonsten ärgerte sich der Übungsleiter der "Roten Teufel" über zwei Entscheidungen des italienischen Unparteiischen Giuseppe Bonuccelli, der eine aus Sicht des Trainers ungerechtfertigte blaue Karte gegen Miquel Vila aussprach. Da sich der Spanier kurz darauf nochmal "Blau" einhandelte, wird er im Rückspiel wohl gesperrt sein. Außerdem traf Pedro Queiros für die Gäste ins Tor, doch das vermeintliche 1:3 fand keine Anerkennung. Szalek berichtet: "Ich habe den Schiedsrichter hinterher gefragt. Angeblich habe Pedro mit dem Schläger beim Torschuss auch einen Gegenspieler berührt."

(T.K.)
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