Niederlagen für Teams des MTV Rheinwacht Dinslaken in der Handball-Landesliga

Handball : MTV Rheinwacht Dinslaken II baut nach der Pause stark ab

Der Landesligist kassiert in der Gruppe drei eine 27:30-Niederlage gegen den SV Straelen. Auch die HSG Hiesfeld/Aldenrade II geht gegen den TV Biefang leer aus. In der Gruppe eins verpasst der MTV Rheinwacht Dinslaken III den Befreiungsschlag.

Das hatte sich der MTV Rheinwacht Dinslaken II ganz anders vorgestellt. Doch im Heimspiel in der Landesliga, Gruppe drei, gegen den SV Straelen kassierte das Team eine verdiente 27:30 (15:13)-Niederlage. Der erneut für den erkrankt verhinderten Jörg Schwarz an der Seitenlinie verantwortliche Max Kämper bescheinigte der Mannschaft zwar eine gute Moral und Motivation bis zum Schluss. „Doch in der zweiten Halbzeit haben wir uns viel zu viele Fehler erlaubt“, sagte der Coach. Der MTV hatte stets geführt, teilweise sogar mit drei Toren. Doch nach 37 Minuten übernahm der SV Straelen die Führung (18:19). „Da zeigte sich auch, dass wir mit Niklas Hetzel nur einen Schützen aus dem Rückraum hatten“, so Kämper.

MTV Rheinwacht Dinslaken II: Sprehn, Rheinhardt – Enders, N. de Lede (4), Czeslik (2), d’Auria, Grasbon (1), Frank, Hetzel (11/2), Pieper (3), Nhlmann, Käfer, Hesselmann (3), F. de Lede (3).

Jörg Schnier war einfach nur tief enttäuscht. Nach der 26:27 (11:12)-Heimniederlage der HSG Hiesfeld/Aldenrade II in der Landesliga, Gruppe drei, gegen den TV Biefang kritisierte der Trainer: „Wenn nur in den ersten und in den letzten Minuten die Einstellung stimmt, dann darf man sich nicht wundern.“ Dabei hatte die HSG sehr gut begonnen und lag zunächst mit 6:3 vorne. „Doch guter Handball sieht anders aus“, so Schnier. Nach der Pause wurde es aus HSG-Sicht immer schlechter, ehe der Gastgeber in der Schlussphase, vor allem durch den starken Florian Jüngling, noch einmal aufdrehte. Doch 17 Sekunden vor Schluss gelang dem TV Biefang der entscheidende Treffer zum 27:25.

HSG Hiesfeld/Aldenrade II: Vorwerk, Winter – Hojan (2), Wefers (1), Fischer (3/1), J. Schnier, Brock, von Kuczkowski (5), Schützelhofer, C. Schnier, Matic, Kulinski (1), Jüngling (11), Höhne (3).

Der MTV Rheinwacht Dinslaken III verpasste einen möglichen Befreiungsschlag in der Landesliga, Gruppe eins. Beim ASV Rurtal-Hückelhoven setzte es eine 20:24 (10:13)-Niederlage für den Tabellenzwölften, die laut Trainer Martin Terwiel aber vermeidbar gewesen wäre. „Die lange Anfahrt von 100 Kilometern soll zwar keine Entschuldigung sein, doch wir wurden gleich kalt erwischt“, sagte der MTV-Coach. Im Verlauf der ersten Halbzeit kämpften sich die Gäste zwar wieder heran, „doch wir waren einfach nicht clever genug und haben zudem unsere Chancen nicht genutzt“, sagte Terwiel. So blieben unter anderem drei Siebenmeter ungenutzt.

MTV Rheinwacht Dinslaken III: J. Terwiel – Walter, L. Kemmerling, Kiehn (1), Horstmann (3), Hagenstroem, Gorris (1), M. Kemmerling (2), Müller (2), L. Terwiel (10/2), Witt (1), Friedhoff.

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