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Fußball: Neue Gruppe, neues Glück für Friedrichsfeld

Fußball : Neue Gruppe, neues Glück für Friedrichsfeld

Bezirksligist SV 08/29 Friedrichsfeld startet in der neuen Spielzeit in der Gruppe 6. Derbys gegen Möllen und Oberlohberg fallen damit weg. Mark Lanfermann bewertet den Gruppenwechsel dennoch positiv.

Wie bereits im Jahr davor zählte die SV 08/29 Friedrichsfeld auch in der vergangenen Saison zu den Topteams in der Bezirksliga. Erneut verpasste die Truppe um das Trainerduo Mark Lanfermann und Thomas Winters aber den ganz großen Wurf und musste sich am Ende abermals mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Durch den Wechsel in die Gruppe 6 treffen die "Vereinigten" nun wieder vorrangig auf die Weseler und Oberhausener Vereine. Coach Lanfermann freut sich auf die neuen Gegner: "Es bleibt spannend."

Dadurch, dass sechs der 17 Mannschaften in die Kreisliga absteigen, darf sich kein Team eine längere Schwächephase genehmigen. "Niemand darf sich zu sicher sein oder sich ausruhen", meint Co-Trainer Winters, der wie Lanfermann von einer "starken Liga mit einigen unbeschriebenen Blättern" spricht. Zu den Aufstiegsaspiranten zählen für das Duo der selbsternannte Favorit Blau-Weiß Lirich und die Sporftreunde Königshardt. Auch Landesliga-Absteiger Borussia Bocholt und den SV Krechting schätzt das Trainerteam stark ein.

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Neu im 23 Mann starken Kader der "Vereinigten" stehen Dennis Quint (STV Hünxe), Finn Müller (SV Spellen), Christoph Brzezinski (VfB Lohberg), Tayfun Kazkondu (Weseler Zebras), Timo Breder (A-Jugend SuS 09), Mark Fuchs (TV Voerde), Tobias Blum, Marco Wohlgemuth (beide eigene Reserve) und Björn Siedentopf (SC Wacker Dinslaken), der allerdings verletzungsbedingt auf unbestimmte Zeit nicht mitwirken kann. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen wird Stephan Schwarz, der sich in der Vorbereitung erneut am lädierten Knie verletzte und zwei weitere Operationen über sich ergehen lassen muss. Der Defensiv-Allrounder fällt damit mindestens die komplette Spielzeit aus. "Stephans Ausfall ist für uns und ihn natürlich brutal, er hatte gerade mit vollem Ehrgeiz an seinem Comeback gearbeitet", seufzt Lanfermann, der in den Neuzugängen aber adäquaten Ersatz gefunden hat. "Alle Neuen sind variabel einsetzbar und helfen uns bestimmt weiter", erklärt der Coach. Ebenfalls als Neuzugang darf Daniel Hinnemann betrachtet werden, der eigentlich zum Westfalenligisten SV Schermbeck abgewandert ist, nun aber doch weiter auflaufen wird. "Er hat in den vergangenen Jahren enorm viel dazugelernt und ist für uns Gold wert", adelt Lanfermann seinen schnellen Stürmer.

Nicht mehr dabei sind Rico Schendel, Stephan Kühn (beide TuS Drevenack), Sebastian Pfeiffer (SuS 09), Karsten Neumann (SV Spellen), Christoph Pyta (TV Voerde) und Sebastian Weinkath (PSV Wesel-Lackhausen II), die sich allesamt anderweitig orientiert haben.

Dem erweiterten Trainerteam gehört fortan auch Friedrichsfelds Urgestein Thomas Giesen an. "Er genießt innerhalb des Teams einen hohen Stellenwert und übt eine Vorbildfunktion aus. Seine Meinung ist uns wichtig", stellt Trainer Lanfermann fest.

(sebe)