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Handball: MTV will schwachen Auftritt vergessen machen

Handball : MTV will schwachen Auftritt vergessen machen

Obwohl der Gegner morgen HSG Düsseldorf II heißt, ist der ganz schwache Auftritt des Handball-Oberligisten MTV Rheinwacht Dinslaken im Finale des Kreispokals beim Lokalrivalen TV Jahn Hiesfeld noch lange nicht abgehakt. "Wir wollen diese Leistung mit einem starken Auftritt vergessen machen, unseren Fans etwas bieten. Wir sind in der Pflicht es besser zu machen als in Hiesfeld. Außerdem haben wir gegen Düsseldorf nach der ebenfalls schwachen Leistung im Hinspiel etwas gutzumachen", berichtet Abteilungsleiter Heinz Buteweg.

Geboten bekommen dürfte das Dinslakener Publikum aber in jedem Fall etwas – spielen bei den Landeshauptstädtern meist die beiden Jugendnationalspieler Alexander Feld und Julius Kühn mit. Trotz ihrer erst 17 Jahre können beide ein Spiel im Alleingang entscheiden. Der baumlange Kühn eher mit der Brechstange aus großer Distanz, der filigrane Feld mit seiner Dynamik und Raffinesse. Außerdem ist das Spiel auch ein Duell um die Krone der besten Torschützen der Liga: Sowohl MTV-Spielertrainer Marius Timofte als auch der trickreiche HSG-Linksaußen Marc Pagalies haben beste Aussichten sich den Titel zu sichern.

"Natürlich wollen wir, dass Marius den Titel holt. Deswegen sind müssen wir Marc besser in den Griff bekommen als im Hinspiel", erklärt Buteweg. Dies gelang bei der 28:35-Niederlage im Hinspiel nur selten, ein ums andere Mal narrte Pagalies damals die Dinslakener Abwehr und die Torhüter. "Eigentlich haben wir aber ordentlich gespielt, aber sie hatten zu viele Leute aus dem Zweitliga-Kader dabei", erinnert sich Buteweg. Dies könnte den Hausherren auch morgen drohen, da die Düsseldorfer "Erste" bereits heute spielt. Mit Bastian Roscheck, den Brüdern Jan und Nils Artmann, David Hansen und Max Weiß stünden gleich fünf Akteure bereit.

Als Schlüssel zum Sieg sieht Buteweg eine stabile Defensivleistung an – gegen die Spfr. Hamborn 07 demonstrierten die Dinslakener eindrucksvoll, wie es geht.

Personell kann Timofte, abgesehen von den Langzeitausfällen und Daniel Alberts, aus dem Vollen schöpfen.

(RP)