MTV Rheinwacht Dinslaken II verliert beim VfB Homberg II

Handball : MTV Rheinwacht Dinslaken II zeigt Schwächen beim VfB Homberg II

Der Landesligist kassiert in der Gruppe drei eine 28:32-Niederlage. Die HSG Hiesfeld/Aldenrade II verliert mit 18:33 gegen den TV Vorst II. Einen Überraschungserfolg feiert der MTV Rheinwacht Dinslaken III in der Gruppe eins.

Beim MTV Rheinwacht Dinslaken II geht es auf und auch wieder ab. Nach dem Sieg vor einer Woche gegen Spitzenreiter DJK Styrum kassierte das Team von Trainer Jörg Schwarz beim allerdings auch zu den stärkeren Teams in der Gruppe drei der Handball-Landesliga zählenden VfB Homberg II ein 28:32 (17:16). Das führte Schwarz vor allem auf die schwache Abwehr seiner Schützlinge zurück. „Besonders in der zweiten Halbzeit haben wir in der Deckung nicht gut gestanden“, so der Coach. „Und deshalb ist der Sieg der Homberger auch verdient.“ Noch in der 43. Minute führte der MTV II mit zwei Toren, ehe der Gastgeber den Spieß umdrehte und in den Schlussminuten nach einem 28:29 noch einen sicheren Sieg herauswarf. „Das war zwar nicht nötig, doch wir werden aus unseren Fehlern lernen“, sagte Schwarz.

MTV Rheinwacht Dinslaken II: Sprehn, Rheinhardt – Enders (1), N. de Lede (3), Czeslik (4(1), Grasbon (2), Frank, Hetzel (8/2), Pieper (3), Nahlmann (4), Käfer, Heßelmann, F. de Lede (3).

Schon im Vorfeld hatte Trainer Jörg Schnier vor der geballten Oberliga-Erfahrung des Gegners gewarnt. Und genau so kam es dann auch für die HSG Hiesfeld/Aldenrade II im Heimspiel der Landesliga, Gruppe drei, gegen den TV Vorst II. Zu stark waren letztlich Andreas Bröxkes und Pascal Mertens, die sich auch durch eine effektive Manndeckung nicht viel von ihrer Effektivität nehmen ließen und ihre Mannschaft zum deutlichen 33:18 (16:13)-Erfolg führten.

„Wir haben aber auch viel zu überhastet agiert und zudem eine ganze Reihe hundertprozentiger Torchancen vergeben“, so der HSG-Trainer. Trotzdem blieb die Begegnung bis zum Stand von 25:24 einigermaßen ausgeglichen, ehe die Vorster einen 6:0-Lauf zum 31:25 hatten und damit der Entscheidung herbeiführten.

„Wir müssen schnellstmöglich lernen, cleverer zu agieren, beim Torabschluss cool zu bleiben und die Bälle nicht überhastet wegzuwerfen“, sagte der HSG-Trainer.

HSG Hiesfeld/Aldenrade II: Vorwerk, Winter – Wefers (2), Fischer (2), Metzner (7/2), Roskosch (1), Höhne (4),von Kuczkowski, Jüngling (2), J. Schnier (2), C. Schnier (6/2), Kilb (1), Knoblauch (1).

Was ein einzelner Spieler im Handball ausmacht, das zeigte sich beim MTV Rheinwacht Dinslaken III, der völlig überraschend in der Landesliga-Partie in der Gruppe eins beim ATV Biesel einen 31:25 (16:11)-Erfolg einfuhr.

Simon Petzinna, der im Moment ein medizinisches Praktikum in Afrika absolviert, stand auf dem Feld und sorgte somit für die beiden nicht eingeplanten Punkte. „Er hat zwar kein Feldtor geworfen, doch sechs Siebenmeter verwandelt und der Mannschaft durch seine Präsenz viel Selbstvertrauen vermittelt“, sagte MTV-Trainer Martin Terwiel später.

Die Gäste lagen stets in Führung, ehe es Mitte der zweiten Halbzeit beim 20:19 eng wurde. „Doch da hat mein Sohn Jonas auch einige unhaltbare Bälle entschärft, so dass wir wieder auf 24:19 davonziehen konnten“, sagte Terwiel, der sich über eine geschlossene Mannschaftsleistung freute. „Vielleicht ist Petzinna, der in dieser Woche Urlaub macht, ja am Sonntag in Hüls wieder dabei“, so der Coach des Tabellenvorletzten.

MTV Rheinwacht Dinslaken III: J. Terwiel – Walter (2), L. Kemmerling (2), Witt (4), Horstmann (2), Petzinna (6/6), M. Kemmerling (3), L. Terwiel (7), Sojat (1), Kiehn (4).