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Lokalsport: MTV kann Vorsprung nicht transportieren

Lokalsport : MTV kann Vorsprung nicht transportieren

Bis zur 56. Minute lag der Dinslakener Handball-Oberligist in Solingen bei der zweiten Mannschaft des Bergischen HC vorne. Doch zwei Zeitstrafen ließen das Spiel fast kippen. Am Ende ein 29:29.

Der MTV Rheinwacht Dinslaken findet langsam aber sicher wieder in die Spur zurück. Was sich zuletzt im Heimspiel in den letzten guten 20 Minuten gegen den TV Aldekerk angedeutet hatte, setzte sich am Samstag bei der zweiten Mannschaft des Bundesligisten Bergischer HC fort. Marius Timofte und Co. brachten beim 29:29 (16:14) einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg mit, hielten damit die Solinger im unteren Tabellendrittel auf Distanz.

Dabei hatten es auch gut und gerne zwei Punkte werden können, wäre da nicht die 56. Minute gewesen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Dinslaken mit 28:25 und sahen wie der sichere Sieger aus. Doch zwei Zeitstrafen gleichzeitig gegen Michael Steffens und Daniel Staub brachten die Gastgeber zurück. Sie glichen zum 28:28 aus, ehe ganz am Ende noch jeweils ein Treffer zu Buche stand.

"Doch wir hätten auch noch verlieren können, denn in den letzten 20 Sekunden hatten die Solinger den Ball, doch wir haben einen weiteren Gegentreffer verhindert", meinte Spielertrainer Marius Timofte, der dann sogar von einem gewonnenen Punkt sprach. Kritik an den Zeitstrafen übte Timofte nicht, doch die rote Karte gegen seinen Sohn Alexandru in der 28. Minute wurmte ihn schon. "Der eine Schiedsrichter deutet auf Stürmerfoul, der andere gibt Freiwurf für Solingen, obwohl es eine ganz normale Situation war, an der auch ich noch beteiligt war", so Timofte, der die anschließende rote Karte dann für völlig überzogen hielt.

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Im ersten Abschnitt wechselte die Führung, ehe die Dinslakener zur Pause mit zwei Treffern vorne lagen. "In der zweiten Halbzeit haben wir dann sehr konzentriert gespielt und lagen stets in Führung", war Timofte mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden. "Wir haben es nur verpasst unseren Vorsprung noch weiter auszubauen", trauerte er einigen Gelegenheiten hinterher.

MTV: Schneider, Grah; Jankowski (4), A. Timofte (2), Brandscheid (5), Höffner (2), Staub (1), Körner (5), M. Steffens (4), M. Timofte (6/3), F. Steffens, Wagner, Seesing.

(RP)