Lokalsport: MTV Dinslaken II überzeugt beim Erfolg gegen Rhede

Lokalsport : MTV Dinslaken II überzeugt beim Erfolg gegen Rhede

Die Landesliga-Handballer der SV 08/29 Friedrichsfeld haben vor heimischer Kulisse nicht ihren besten Tag erwischt und mussten sich dem TV Borken mit 23:43 (12:20) geschlagen geben. Mit nur acht Feldspielern trat die Mannschaft von Ovidiu Moldovan an. Schon zu Beginn zeichnete sich nichts Gutes ab. Ganze 6:31 Minuten dauerte es, ehe Niko Möhle beim Stand von 0:4 den ersten Treffer erzielte.

Die offensive 3:3-Abwehr des TV Borken bereitete der SV 08/29 arge Probleme. Die Gäste setzten sich bis zu Halbzeit bereits auf acht Tore ab. Auch nach dem Wechsel wurde es nicht besser. "Das war eine ganz schlechte Leistung von uns. Ich habe so oft gesagt, wie wir gegen diese Deckung agieren müssen, aber die Mannschaft hat viel zu statisch gespielt", sagte Moldovan.

SV 08/29: Rheinhardt, Specht; Vaeisaenen (2), Sattler (3), Ebeling (3), M. Mielke (2), Möhle (9/2), Getz, C. Mielke (2), Agorku (2).

Im letzten Heimspiel der Saison gelang dem MTV Rheinwacht Dinslaken II ein 27:24 (12:14)-Sieg gegen den favorisierten HC TV Rhede. Der erste Durchgang verlief über weite Strecken ausgeglichen. Nach 25 Minuten stand es 11:11. Dann konnten sich die Gäste in Überzahl noch auf zwei Tore absetzen. Nach der Pausen war beim MTV eine deutliche Steigerung zu erkennen. Den 16:17-Rückstand drehte Niklas de Lede mit zwei Treffern in Folge (41.). Die Dinslakener lagen vier Minuten vor Schluss mit 23:24 zurück, kassierten dann aber kein Tor mehr und trafen selbst noch vier Mal. Jan Mittelsdorf war voll des Lobes. "Bei den Jungs hat mich vor allem die Einstellung überzeugt."

MTV II: Sprehn, Grah; Schulz, de Lede (7/1), Tomke (9/2), Käfer, Czeslik, Grasborn, Reimann (1), Loth (1), Scholten (3), Nahlmann (1), Kiehn (4), Heßelmann (1).

Trotz 32 erzielter Tore hatte der TV Aldenrade beim 32:40 (16:23) beim Meister TV Kapellen keine Chance. Zwar konnte die Walsumer Rumpftruppe 15 Minuten einigermaßen mithalten. Doch dann folgte der Einbruch. Nach dem Wechsel lief es zunächst wieder. Am Ende fehlten aber die Wechselmöglichkeiten, weshalb eine weitere Verringerung des Rückstandes nicht mehr möglich war.

TVA: Metzner (10), Brock (7), Strehl (6), Oestermann, Schützelhofer (je 3), Bochynek (2), Roskosch.

(che/SNö)
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