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Fußball: Möllen verpasst Vluyn eine 7:0-Klatsche

Fußball : Möllen verpasst Vluyn eine 7:0-Klatsche

Bezirksliga-Spitzenreiter Glückauf hat nach einer durchwachsenen Halbzeit keine Probleme mehr.

Glückauf Möllen bleibt auch nach dem Heimspiel gegen den TuS Preußen Vluyn weiterhin verlustpunktfreier Tabellenführer der Bezirksliga. Die Hausherren verpassten den ganz in schwarz agierenden Gästen eine heftige Klatsche. 7:0 (1:0) lautete das sehr eindeutige Endergebnis einer Partie, in der Vluyn nicht den Hauch einer Chance hatte. Möllen hält damit das eigene Tor in dieser Saison weiter sauber: Glückauf kassierte noch kein einziges Gegentor.

Dabei verlief die Begegnung zunächst sehr gemächlich. In den ersten 42 Minuten passierte gar nichts. Fast schon träge schoben die Kicker die Kugel in den eigenen Reihen hin und her; Vluyn beobachtete das Geschehen aus sicherer Distanz. Aus einem sehr hohen Anteil am Ballbesitz entwickelten die Gastgeber keinerlei Druck auf das gegnerische Tor. Daher ging die Taktik von Preußen Vluyns Trainer Patrick Baumann bis zur 43. Minute jedenfalls auf: hinten tief reinstellen und auf Konter lauern. Letztere kamen sehr selten vor, und wenn, scheiterte Vluyn kläglich.

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Aber dann nahm plötzlich Tobias Tönges das Herz in die Hand und traf zum 1:0 für die Möllener. Es war der Auftakt einer nun furiosen Partie, deren müden Beginn Glückauf wett machte. Nach der "richtigen Halbzeitansprache" wie Möllens Trainer Dirk Lotz sagte, drehten die Hausherren komplett auf. Ein ums andere Mal tauchten sie vor dem Vluyner Keeper Björn Nickel auf, den seine Deckung, die wohl in der Halbzeit die vorzeitige Rückreise angetreten hatte, nun gänzlich im Stich ließ. In der 47. Minute trifft Lucas Dziecichowicz zum 2:0, das 3:0 fällt nur zwei Minuten später durch Blaz Vukanicic, der die Kugel in der 78. Minute auch noch mal zum 6:0 versenkt.

Sämtliche Tore entstanden über die Außenbahnen, so wie Lotz es möchte. "Das ist unser Spiel", sagte er. Olcay Dikmen köpfte nach einer sehenswerten Flanke von Mehmet Rustemi den Ball in der 72. Minute zum 4:0 hinein. Das 5:0 folgte wiederum nur zwei Minuten später nach einem Eigentor von Martin Grabowicz von Vluyn. Dem Ganzen durfte nun Mehmet Rustemi per Foulelfmeter in der 85. Minute die Krone aufsetzen, der den Keeper flach rechts unten überwand.

Glückauf: Schäfer, Pietruszka (71. Dreuw), Moelleken, Rustemi, Slowinski (46. Jagurdzija), Dikmen, Vukancic, Badke (57. Muhs), Dziecichowicz, Kapteina, Tönges.

(her)