Lokalsport: Michael Nimczyk dominiert erneut am Bärenkamp

Lokalsport : Michael Nimczyk dominiert erneut am Bärenkamp

Der Deutsche Meister gewinnt drei der fünf Rennen. Garry ist mit sechs Siegen das Dintrab-Pferd des Jahres.

Der letzte Tag des Jahres ist traditionell immer ein Trabrenntag in Dinslaken - und logischerweise der letzte des Jahres in Deutschland. Gravierende Entscheidungen standen nicht mehr an, denn Michael Nimczyk dominierte in diesem Jahr nicht nur am Bärenkamp. Den Schlusspunkt setzte der alte und neue deutsche Champion und gewann bei gutem Besuch drei Rennen, was bei fünf Auftritten als erstklassige Ausbeute gelten darf.

Der erste Nimczyk-Gewinner des Tages hieß Alao Scott und behielt durch den fünften Sieg in Folge eine weiße Weste. Er bezwang Spicyga sowie Diva de Valdieu recht locker. Mit General Attack wurde ihm die Sache da doch schwerer gemacht. Nach dritter Spur im ersten Bogen leistete Fabian Boshoeve doch recht lange Widerstand, ehe der 14:10-Favorit vorbei durfte. Dann aber standen die Zeichen auf Sieg gegen Bambi G.L. und Fabian Boshoeve, die davon profitierten, dass die Rennleitung Flamboro nachträglich aus der Wertung nahm.

Der finale Akt für den Goldhelm im Sulky stand dann mit Colombe d'Or an. Der in Deutschland noch sieglosen Stute war ein Bänderstart auf den Leib geschneidert. Entsprechend ging Michael Nimczyk in Besitzerfarben die Sache an und fuhr nach vorn. Es war Sieg Nummer 178 in einer Rekordsaison für den neuen und alten Meister, der auch Bahnchampion in Dinslaken wurde.

Das Dintrab-Pferd des Jahres aber kommt nicht aus dem Nimczyk-Quartier. Mit sechs Siegen holte sich Trabreitspezialist Garry diesen Titel. Unter Championesse Ronja Walter glich Garry sein Handicap bald aus und überholte den führenden OJ Barb nach zwei Runden. Für Garry war es beim zehnten Auftritt am Bärenkamp der zehnte Sieg.

Jochen Holzschuh gewann mit 25:10-Favoritin Lady SAS die Anfängerklasse und verhinderte den totalen Nimczyk-Triumph. Die vom Champion gelenkte Esperance d'Azur drängelte zu sehr nach innen und konnte nur Höwings Top Time halten, die Siegerin aber nicht bedrohen.

(RP)