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Tanzsport: Marie Ebert tanzt sich zur WM

Tanzsport : Marie Ebert tanzt sich zur WM

Der Deutschlandpokal des Jazz and Modern Dance wurde in Lohmar in den Kategorien Solo, Duo und Smallgroup ausgetanzt. Es ist das wichtigste Turnier für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft, die in diesem Jahr erstmals in Deutschland ausgetragen wird.

Insgesamt 190 Teilnehmer kamen zum Deutschlandpokal, um sich einen der begehrten Startplätze für die Heim-WM in Frankfurt zu sichern.

Souveräne Darbietung

Auch der TSV Kastell Dinslaken war in den Kategorien Solo und Duo dabei. Vor allem die jüngeren Tänzerinnen des Vereins wollten sich nach der bereits erfolgreichen Teilnahme am NRW-Pokal mit der nationalen Konkurrenz messen. In der Kategorie Kinder trat die Achtjährige Marie Ebert als Solistin an. Die Dinslakenerin tanzt seit zwei Jahren beim TSV Kastell und trainiert dreimal pro Woche in den Bereichen Ballett, JMD-Formationstanz und -Solotanz. Die Musik ihrer anspruchsvollen von Trainerin Ljalja Horn-Ivanisenko erstellten Choreografie stammt aus dem Film "Die Reise der Pinguine". Dies war auch das Thema ihres Tanzes: Ein kleiner Pinguin, der aus dem Ei schlüpft und die Welt entdecken will, springt ins Wasser und ergründet das Meer. 13 talentierte Kinder zeigten in dieser Kategorie ihr Können und trotzdem zeigte Marie Ebert, die in diesem Jahr erstmals an Wettbewerben teilnimmt, eine bereits souveräne und selbstsichere Darbietung. Diese wurde vom Wertungsgericht mit einem sensationellen dritten Rang belohnt, der die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Oktober bedeutet. "Wir sind zuversichtlich, dass Marie auch dort eine gute Leistung zeigen wird und auch auf Weltklasseniveau mithalten kann", meint Trainerin Ljalja Horn-Ivanisenko hoffnungsvoll über ihren Schützling.

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In der Hauptgruppe tanzte vom TSV Kastell Luna-Lilly Hengster, die im Solo Jugend zuvor mit einer starken Leistung bereits einen guten 21. Platz erzielt hatte, zusammen mit Melina Brümmer im Duo. Als eines der jüngsten Duos im Startfeld sicherten sich die beiden den Einzug in die Zwischenrunde und freuten sich am Ende über einen geteilten Rang 19 bis 21. In derselben Kategorie tanzten auch Laura Denninger und Clarissa Spieles, die sich ebenfalls für die Zwischenrunde qualifizierten. Sie erlangten schließlich den geteilten 23. bis 28. Platz. Die Bronzegewinner vom NRW-Pokal, Julia Vlainic und Leonie Lehr, konnten verletzungsbedingt nicht antreten.

(gaa)