Lokalsport: Madley wächst über sich hinaus

Lokalsport : Madley wächst über sich hinaus

Beim Bundesliga-Heimturnier schafft es die Tanzformation des TSV Kastell Dinslaken erstmals ins kleine Finale. Am Ende belegt sie den achten Platz. Eine Gruppe aus Saarlouis gewinnt.

Ein echtes Spektakel gab es am Wochenende in der Hans-Efing-Halle zu sehen, in der das Bundesliga-Turnier im Jazz- und Modern Dance des TSV Kastell Dinslaken stattfand. Nachdem für die von Ljalja Horn-Ivanisenko trainierte Gruppe Madley bei den ersten beiden Turnieren der Saison bereits nach dem ersten Durchgang Schluss war, durfte sie sich diesmal über zwei Auftritte vor heimischem Publikum freuen.

Zusammen mit den Formationen New Dance Company aus Großostheim und Performance aus Saarlouis zog Madley nach der Vorrunde in das kleine Finale ein. Nachdem die Formationen ihre eindrucksvollen Choreographien erneut präsentiert und die Wertungsrichter die Leistungen bewertet hatten, reichte es für Madley am Ende zum achten Platz in der Gesamtwertung. Hinter ambitionierten Gruppen wie Autres Choses aus Saarlouis, die bereits einige Male erfolgreich an der Weltmeisterschaft teilnehmen durften, oder Arabesque aus Wuppertal, sind die Hobbytänzerinnen aus Dinslaken mit ihrer Leistung sehr zufrieden. "Wir freuen uns vor allem, dass wir zweimal vor heimischer Kulisse tanzen durften. Bei den letzten Turnieren sind wir immer direkt rausgeflogen, daher ist es natürlich besonders schön, dass es ausgerechnet zu Hause für das kleine Finale gereicht hat", sagte Madley-Tänzerin Julia Vlainic.

Die Nase vorn hatten wieder einmal die Favoriten aus Saarlouis. Gleich fünf Einsen zeigten die Wertungsrichter und waren sich damit wie auch in den beiden Turnieren zuvor einig, zumindest was den Gewinner angeht. Platz zwei ging, ebenfalls einstimmig, an die Formation Arabesque aus Wuppertal. Bronze sicherte sich die Kopirait Dance Company aus Bonn.

Das nächste und damit letzte Turnier der Saison findet am 2. Juni in Großostheim statt, wo die Tänzerinnen von Madley alles geben werden, um weiterhin in der Bundesliga tanzen zu dürfen.

Platzierungen 1. Autres Choses aus Saarlouis; 2. Arabesque aus Wuppertal; 3. Kopirait aus Bonn, 4. The dancing Rebels aus Schermbeck; 5. Dance works aus Ludwigsburg; 6. Fearless aus Wolfsburg; 7. Performance aus Saarlouis; 8. Madley aus Dinslaken; 9. New Dance Company aus Großostheim.

(RP)
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