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Trabrennen: Love Times meldet sich zurück

Trabrennen : Love Times meldet sich zurück

Die Stute siegt im Hauptereignis der Trabrennen am Bärenkamp. Team Holtermann/Panschow legt mit Elias Joy nach. Imponierendes Deutschland-Debüt von Pauline aus Elten. Bemms Hammer sorgt für faustdicke Überraschung.

In Abwesenheit der nach wie vor um das Berufsfahrer-Championat kämpfenden Michael Nimczyk und Roland Hülskath (Aktueller Punktestand: 154:154) stand auf der Trabrennbahn das Erstauftreten der Holtermann-Stute Love Times nach ihrem schwachen fünften Rang in der "Breeders Crown" im Mittelpunkt des Interesses.

Im Dezember-Cup für Pferde der Klasse bis 30 000 Euro Gewinnsumme trat die vierjährige Stute in der Hand von Thomas Panschow gegen sieben Konkurrenten an und galt als Top-Favoritin.

Auf 13:10 war sie am Totalisator herunter gewettet worden. Nachdem Love Times die Spitze nach einer Runde erobert hatte, geriet sie zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr und siegte in Tagesbestzeit von 1:17,2 leicht vor Tibor Sammer (Niels Jongejans) und Tim Trot (Rob de Vlieger).

Souverän durchgesetzt

Ein weiterer Volltreffer gelang dem Team Holtermann / Panschow gleich im Anschluss mit Gabriele Kuhlmanns Elias Joy, der sich nach bestens eingeteilter Fahrt sehr souverän gegen Sharon (Michael Schmid) durchsetzte und damit zum zweiten Mal in Folge unbezwungen blieb.

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Noch wesentlich deutlicher war der Erfolg von Pauline aus Elten (Yvonne Wagenaar), die in der Auftaktprüfung ihr Deutschland-Debüt gab. Nach drei versprechenden Vorstellungen in ihrer niederländischen Wahlheimat lieferte die Hans Boshoeve-Tochter in Dinslaken eine bärenstarke Leistung ab und ließ der Konkurrenz vom Start bis ins Ziel nicht den Hauch einer Chance.

Turmhoch überlegen passierte sie den Pfosten mit ganzen acht Längen Vorsprung vor Yariba (Bastiaan Crebas). Ihre Trainingsgefährtin Höwings New Love (Jan Wagenaar jun.) folgte weitere drei Längen zurück als Dritte.

Für die größte Überraschung des Rennabends sorgte Bemms Hammer im Love Times-Rennen. Als 123:10-Außenseiter gelang dem fleißigen Platzgeldsammler beim 27. Karriere-Start endlich der erste Sieg. Mit Ralf Oppoli im Sulky tat sich für den unterwegs stets an dritter Stelle innen trabenden Fünfjährigen auf der Zielgeraden plötzlich eine Riesenlücke auf, in die er sofort hineinstieß, um den von Beginn an führenden Union Island (Michael Schmid) mit feiner Schlussleistung noch sicher abzufangen.

Nicht ganz so eng ging es im einzigen Amateurfahren der Veranstaltung zu. Hier rettete die stets führende Argentini in der Hand von Jörg Hafer einen Kopf Vorsprung gegenüber dem aus ihrem Windschatten (zu) spät zur Entfaltung gekommenen Winston C (Erik van den Bergh) über die Linie.

(RP)