Kommentar zum MTV Rheinwacht Dinslaken

Handball : MTV Rheinwacht Dinslaken überrascht alle Experten

Was für ein Jahr für den MTV Rheinwacht Dinslaken: Zunächst gelang dem Team die Meisterschaft in der Handball-Oberliga und der Aufstieg in die Regionalliga Nordrhein. Und seit Donnerstagabend ist der MTV auch noch Spitzenreiter.

Als es zu Beginn der Saison zum Auftaktspiel nach Rheinhausen gegen die dortige Wölfe Nordrhein ging, da glaubte ein dortiger Experte an einen klaren Sieg der etablierten Linksrheinischen. Doch schon dort überraschte der MTV und fuhr die ersten Punkte im Kampf gegen den vermeintlichen Abstieg ein. Und so ging es munter weiter. Nun sind für die außergewöhnlichen Leistungen auf der Platte natürlich vorrangig die Spieler zuständig. Doch das, was unter der Woche und während der Begegnungen im Umfeld geleistet worden ist, verdient höchste Anerkennung – vor allem für Trainer Harald Jakobs. Er war nicht immer unumstritten. Seine ruhige, ausgleichende Art passte nicht jedem. Doch Jakobs machte die Mannschaft von Spiel zu Spiel stärker, zog seine Linie durch und war auch selbstkritisch genug, eigene Fehler bei schwächeren Leistungen einzugestehen.

Eine Anmerkung noch zur Fairness im Handball im Allgemeinen, im Spiel gegen den TV Korschenbroich im Besonderen. Da gab es eine Szene, in der die Schiedsrichter dem MTV einen Einwurf zugesprochen hatten. Doch Dennis Backhaus revidierte diese Entscheidung, da er zuletzt am Ball war. Die Partie ging mit Ballbesitz für Korschenbroich weiter.

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