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Eishockey: Kobras: Sieg in Wiehl kein Selbstläufer

Eishockey : Kobras: Sieg in Wiehl kein Selbstläufer

Eishockey: Nur mit dem Resultat von 6:2 war Trainer Thomas Schmitz zufrieden, mit dem Auftritt weniger.

Auch in ihrem zweiten Wochenend-Spiel der Eishockey-Regionalliga haben sich die Dinslakener Kobras souverän durchgesetzt. Bei den Penguins des TuS Wiehl siegte die Mannschaft von Trainer Thomas Schmitz mit 6:2 (1:0, 5:2, 0:0). Dabei erzählt das deutliche Ergebnis jedoch nur die halbe Wahrheit.

"Wir haben drei Punkte mitgenommen, damit bin ich zufrieden, aber mit dem Auftritt weniger", so Schmitz, "wegen des 12:0 im Hinspiel meinten meine Jungs wahrscheinlich, dass das Spiel zum Selbstläufer werden würde."

Aus dem vermeintlichen Selbstläufer wurde schließlich ein mühevoller Arbeitssieg. Denn gleich zu Beginn erkämpften sich die motivierten Penguins, die anders aufgestellt waren als im Hinspiel, drei hochkarätige Torchancen, die nur dank Kobra-Keeper Dennis Rudolph abgewehrt werden konnten. Für den Führungstreffer sorgte dann Joey Menzel (14.) für die Kobras.

Nach der ersten Drittelpause glich Wiehl durch Stefan Streser aus (22.). Kobra-Kapitän Sebastian Haßelberg reagierte auf das 1:1 mit einem Doppelschlag (26./32.) und ließ seine Mannschaft somit zunehmend besser ins Spiel kommen. Auch Joey Menzel (34.), Marvin Linse (35.) und Sebastian Schmitz (36.) ließen sich nicht lange bitten und bauten die Kobra-Führung aus. "Wir haben die Partie im zweiten Drittel entschieden", sagte Schmitz, "da muss ich die Mannschaft einfach für die Kaltschnäuzigkeit loben". Am Ende des Mittelabschnitts konnte Wiehl noch auf 2:6 (48.) verkürzen: den Penalty-Schuss von Patrick Beste konnte Kobra-Torhüter Dennis Rudolph nicht halten.

"Wir haben unser Ziel, sechs Punkte mitzunehmen, an diesem Wochenende erreicht, auch wenn ich mit der Gesamtsituation und der Leistung gegen Wiehl nicht ganz glücklich war", so Kobra-Coach Schmitz, "es soll keine Ausrede sein, doch uns fehlten heute wieder einige Spieler und dadurch mussten die Reihen wieder umgebaut werden, sowas braucht normalerweise Eingewöhnungszeit". Nicht dabei in Wiehl waren Björn Linda, Benedikt Hüsken, Pierre Klein und Pepe Lindemanns.

Schon kommendes Wochenende haben die Kobras erneut Gelegenheit sechs Punkte einzufahren. Allerdings wird das keine leichte Aufgabe, denn am Freitag müssen die Dinslakener zu den Dortmunder Eisadlern, die Mitfavorit auf die Playoff-Plätze sind und momentan die Tabellenspitze innehaben. Am Sonntag sind dann die Soester Bördeindianer in Dinslaken zu Gast, die zwar erst einen Sieg aus fünf Spielen holen konnten, aber ein unangenehmer Gegner sein können.

(ary)