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Eishockey: Kobras entzaubern Spitzenreiter mit 9:4

Eishockey : Kobras entzaubern Spitzenreiter mit 9:4

Eishockey-Pokalrunde: Nach dem Sieg über die Lauterbacher Luchse belegen die Dinslakener in der Regionalliga-Pokalrunde Platz zwei. Nun in den Play-offs gegen den EC Bergisch Land.

Genau so hatten sich Trainer Dimitry Tsvetkov und die Mannschaft der Dinslakener Kobras den Abschluss der Pokalrunde der Regionalliga vorgestellt. Im letzten Spiel war Tabellenführer EC Lauterbacher Luchse in der Halle am Volkspark zu Gast und mit einem Sieg sicherten sich die Kobras noch den zweiten Tabellenplatz. Der berechtigt zur Teilnahme an den Play-offs, wobei es bereits am kommenden Karnevalswochenende mit den beiden Begegnungen gegen den EC Bergisch Land weitergeht.

Dass es am Ende zu einem 9:4 (2:1, 4:1, 3:2)-Erfolg gegen Spitzenreiter Lauterbach reichte, war in erster Linie der Tatsache zu verdanken, dass die Kobras hoch motiviert in die Partie gingen. Zwar waren die Gäste mit nur kleinem Kader angereist, doch auf dem Eis stand alles, was in dieser Saison in der Lauterbacher Mannschaft Rang und Namen hat. Im Verlaufe der Partie kam es immer wieder zu kleinen Nickeligkeiten. Da die Schiedsrichter eine großzügige Regelauslegung bevorzugten, drohte die Partie einige Male zu kippen. Doch beide Teams behielten die Nerven. Die Dinslakener knüpften nahtlos zunächst da an, wo sie 24 Stunden zuvor in Wiehl aufgehört hatten und wurden bereits in der zweiten Minute durch den Treffer von Julian Marten belohnt. Als knapp fünf Minuten später Daniel Pleger das zweite Tor nachlegte, spürten die Zuschauer, dass an diesem Abend eine kleine Überraschung möglich war. Doch noch konnten die Luchse dagegenhalten und verkürzten kurz vor der ersten Drittelpause durch den Kanadier Jacob Fardoe auf 2:1.

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Im Mittelabschnitt dominierten die Dinslakener das Geschehen. Dabei kam ihnen zugute, dass sich die Gäste durch Strafzeiten selbst aus dem Spiel nahmen. Die Luchse erhielten in diesem Drittel drei Strafzeiten und wurden von den Kobras dreimal mit einem Überzahltreffer zusätzlich bestraft. Die Treffer erzielten Thomas Bläsche, Joey Menzel und Max Piotrowski. Das vierte Dinslakener Tor markierte bei numerischer Gleichheit Timothy Tanke zum zwischenzeitlichen 5:2. Zuvor hatten die Gäste auf 3:2 verkürzen können.

Im Schlussabschnitt kam Lauterbach dann noch mal auf, und als Benjamin Schulz in der 45. Minute auf 6:3 verkürzte, hätte es noch einmal eng für die Tsvetkov-Truppe werden können. Doch ein Doppelpack von Kapitän Sebastian Haßelberg in der 53. Spielminute machte alle Hoffnungen des Teams von Trainer Roger Nicholas zunichte. Zwar konnte Lauterbach durch Pierre Kracht noch einmal auf 8:4 verkürzen, doch auch diesmal hatten die Kobras eine Antwort. Denn den Schlusspunkt setzte in der 60. Minute Jan-Anton Baron mit dem Tor zum 9:4 Endstand.

(RP)