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Leichtathletik: Jekaterina aus Lettland siegt im Averbruch

Leichtathletik : Jekaterina aus Lettland siegt im Averbruch

Die Austauschschülerin war die schnellste Frau im Feld. Jörg Sänger gewinnt bei den Männern.

Seit September wohnt bei Thomas Dümmen, dem Sohn der ersten Vorsitzenden des OSC Dinslaken-Averbruch Gudrun Dümmen, die 16 Jahre junge Jekaterina Kulago aus Lettland. Sie ist Austauschschülerin am Theodor-Heuss-Gymnasium und soll in ihrer Heimat eine gute Sportlerin sein, die um den Sieg bei den Frauen mitlaufen könne.

Das meinte die Vorsitzende vor dem Start des 24. Silvesterlaufes des OSC, der zwar bei starkem Wind, aber ansonsten bei bestem Laufwetter stattfand. Die junge Lettin ging mit der Startnummer "1" auf die 7,5 Kilometer lange Strecke und sollte den Worten von Gudrun Dümmen wirklich Taten folgen lassen: In der Zeit von 32:47 Minuten war die 16-Jährige die schnellste Frau im Feld.

Dreimal in der Woche macht Ekaterina Kulago in Lettland Sport und Rennen sind für sie nichts Neues. Als Mitglied in einem Verein in Riga ist sie wettkampferprobt und setzte sich im Averbruch vor Angie Blohm (DIN-Team) mit zehn Sekunden Vorsprung durch. "Ich bleibe insgesamt ein Jahr hier und kann auch beim City-Lauf noch mitmachen. Da möchte ich über fünf und zehn Kilometer an den Start gehen", kündigte die Siegerin im Ziel an.

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Bei den Herren lief Jörg Sänger (Marathon Dinslaken) ein einsames Rennen. Nach dem ersten Kilometer war er alleine auf der Strecke unterwegs und sein größter Gegner sollte der Gegenwind werden. "Besonders wenn man alleine ist, ist das schon heftig. Zwei Drittel des Rennens kam der Wind von vorne, aber trotzdem war es ein schöner Jahresabschluss", meinte Sänger, der den Wettkampf eigentlich nur als einen weiteren Trainingslauf sah und über 27:10 Minuten Tempo machen wollte.

Marlon Senf hieß das schnellste Kind im Feld. Der Handballer des MTV Rheinwacht Dinslaken nahm zum ersten Mal am Silvesterlauf teil und holte sich gleich Platz eins. Dass in diesem Jahr Marlon Senf der einzige Schüler am Start war, fand Gudrun Dümmen zwar enttäuschend, aber sie glaubte nicht, dass es mit den Problemen bei der Streckenführung im Vorjahr zusammenhängt: "Ich habe mehr Schüler erwartet, weil wir auch Flyer an den Schulen verteilten, aber ich denke, es ist Termin geschuldet, dass nur so wenige mitmachten."

Insgesamt zog der Veranstalter aber ein positives Fazit. Dank 50 Nachmeldungen am Morgen waren 150 Teilnehmer dabei und vor allem wegen des trockenen Wetters war Gudrun Dümmen zufrieden: "Es wurden einige Stoßgebete erhört."

(gaa)