Lokalsport: Jahn-Handballerinnen verspielen den Aufstieg

Lokalsport : Jahn-Handballerinnen verspielen den Aufstieg

Die Landesliga-Handballerinnen des TV Jahn Hiesfeld haben sich nach der 15:24 (6:9)-Niederlage gegen die Zweitvertretung des TuS Lintfort wohl vorzeitig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Nach der anhaltenden Siegesserie hatten die "Veilchen" zuletzt noch auf den zweiten Platz gehofft, durch die Pleite beträgt der Rückstand allerdings schon vier Punkte.

Gegen den TuS taten sich die Hiesfelder Damen ziemlich schwer, schon Mitte der ersten Halbzeit geriet der TV Jahn mit 3:6 ins Hintertreffen (18.). Zwar stand die Abwehr der "Veilchen" einigermaßen fest, aber in der Offensive fehlte es an allen Ecken und Enden. Zur Pause schon mit drei Treffern in Rückstand, konnten die Jahn-Handballerinnen auch im zweiten Durchgang keinen Leistungssprung hinlegen. Die Gäste spielten konsequent im Angriff und machten dem TV Jahn das Leben schwer, beim Stand von 10:17 (46.) war es dann schon ziemlich aussichtslos aus Sicht der Hiesfelder.

Bis zum Schluss fand der TV Jahn nicht ins Spiel und ging auch in dieser Höhe als verdienter Verlierer vom Platz. Jahn-Coach Guido Lai fasste nach dem Spiel zusammen: "Das war kollektives Versagen heute, wir haben nicht wirklich ins Spiel gefunden und unser Angriff hat nicht funktioniert."

In Hiesfeld geht es mit Guido Lai allerdings indie nächste Saison. Nach Absprache mit der Mannschaft bleibt Lai, der erst vor einigen Wochen Otto Bodor abgelöst hatte, auch in der nächsten Saison Trainer des TV Jahn.

TV Jahn: Bilek, Dronia; Lai (1), Schellewald (2), Löckelt, Schauenburg, Gülicher, N. Schulte-Euler (2), Frank (1), Reinke, Grunow (5/3), Römer, Tielmann (4).

Wieder nichts zu holen gab es für die Zweitvertretung des MTV Rheinwacht Dinslaken. Die Mannschaft von Trainer Sascha Zwanzig-Zeh steht ohnehin schon als Absteiger in die Bezirksliga fest und konnte auch beim favorisierten TV Oppum nichts holen. Trotz einer ordentlichen Leistung musste der MTV sich deutlich mit 16:37 geschlagen geben. Mit nur einer Auswechselspielerin waren die Dinslakenerinnen in Krefeld angetreten. Die Personalsorgen waren so groß, dass mit Andrea Pfeiffer eine gelernte Linksaußen im Rückraum ran musste. Pfeiffer machte ihre Sache zwar gut, doch das alleine reichte nicht. Der MTV kassierte immer wieder Tore über den Kreis oder den groß gewachsenen Rückraum der Gastgeberinnen und blieb über die gesamte Spieldauer ohne Chance.

Sascha Zwanzig-Zeh erkannte die Leistung der Krefelder nach dem Spiel an: "Die haben eine sehr eingespielte Mannschaft, vor allem mit dem Kreisläuferspiel haben sie uns den Zahn gezogen. Meine Spielerinnen haben das in der Besetzung ganz ordentlich gemacht, da war einfach nicht mehr drin."

(che)