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Lokalsport: In den elf Rennen gibt es zwölf Sieger

Lokalsport : In den elf Rennen gibt es zwölf Sieger

Traben: King of the World wurde gestern am Bärenkamp von Brenda Charisma entthront. Die Bahnrekordlerin trabte am gegen den Favoriten zum Sieg. Zum Abschluss eines interessanten Programms gab es noch ein totes Rennen.

Spannend ging es gestern Nachmittag in den elf Rennen auf der Dinslakener Trabrennbahn zu, die aufgrund eines toten Rennens zum Abschluss sogar zwölf Sieger geboten hatten. Nicht alle Favoriten konnten die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen, denn King of the World erwies sich weder als König der Welt noch als König vom Bärenkamp. Mit der Niederlage gegen Bahnrekordlerin Brenda Charisma und Jamil Cortina fiel dem Nimczyk-Schützling immerhin kein Zacken aus der Krone.

So wurde also die amtierende Bahnrekordlerin Brenda Charisma zur Königin gekürt. Immer im Windschatten des führenden Jamil Cortina sparte die Stute alle Kräfte und musste nur auf den letzten 200 Metern kurbeln. Da trat sie dann explosiv auf und machte den Rivalen in 1:18,2 über 2550 Meter zur "Schnecke". Deutlich dahinter trudelte auf dem langen Weg King of the World ein, der außen zwar Deckung gehabt hatte, doch als er losgelassen werden musste auf den letzten 500 Metern, kam zu wenig.

Während Robbin Bot mit Jamil Cortina und später auch mit Pietro Lombardi - hinter dem Tagesbestzeit von 1:16,4 trabenden Gideon H Renka - mit dem Ehrenplatz vorliebnehmen musste, so sah die Tagesbilanz durch zwei Volltreffer doch recht ansehnlich aus.

Zum Auftakt wirkte der laufgewaltige Clique du Loir nicht mehr so übermäßig gehfreudig wie zuletzt, gewann letztlich überlegen gegen Gentleman Voyageur.

Treffer Nummer zwei war mit Amigo Cortina fällig, der zum Abschluss der V5-Wette überlegen zum Zuge kam. Die V zahlte mit 284:10-Überraschung Diva de adieu (Danny Brower) 5000:10.

Gar keine Quote gab es in der Viererwette im dritten Rennen. Banater Boy mit Danny den Dubbelden lag lange an zweiter Stelle innen, doch im Ziel gewann die 131:10-Chance gegen C'Ast ca, Gitta Gibbon und Joey Ter Hype - eine Reihenfolge, die so niemand auf seinem Wettschein vermerkt hatte.

Im Trabreiten war Garry mit Ronja Walter einmal mehr nicht zu bezwingen. Celine Onghena mit Varennes de Agens versuchte zwar alles, doch aus dem Duell ging Garry als Sieger hervor.

Aus einem anderen spannenden Zweikampf gingen dann zum Schluss zwei Sieger hervor. Obwohl Thomas Maaren im Amateurrennen früh aus der zweiten Reihe mit Out of Che Slums an die Sonne gekommen war, konnten die beiden nicht verhindern, dass Silvia Haspe mit Yankee Way auch außen herum den Gleichstand erzwingen konnte. So gab es nach elf interessanten Rennen zwölf Sieger.

(RP)