HSG Hiesfeld/Aldenrade II verliert gegen TuS Lintfort

Handball : Landesligisten müssen sich geschlagen geben

Die HSG Hiesfeld/Aldenrade II verliert gegen TuS Lintfort mit 24:28. Der MTV Rheinwacht Dinslaken II kassiert ein 19:25 beim TV Geistenbeck II.

Enttäuscht war Jörg Schnier, Trainer der HSG Hiesfeld/Aldenrade II, nachdem seine Mannschaft in der Landesliga (Gruppe 3) das Spiel bei TuS Lintfort mit 24:28 (9:11) verloren hatte. „Nach einer schwachen Anfangsphase haben wir taktisch auf Rückraum Mitte umgestellt, was sich zunächst bezahlt gemacht hat“, sagte der Übungsleiter.

Zwar lagen die Gäste zur Pause noch mit zwei Treffern zurück, weil sie acht Minuten lang den Ball nicht im Lintforter Tor unterbrachten. Doch nach dem Wechsel änderte sich das Bild. So schien sich das Blatt nach 40 Minuten gewendet zu haben, als die HSG zweimal mit zwei Toren (13:15 und 14:16) vorne lag. „Doch in den letzten sieben Minuten waren wir einfach schlecht“, sagte Jörg Schnier. „Außerdem haben wir den Lintforter Nils Schmitz, der 18 Treffer erzielt hat, einfach nicht in den Griff bekommen.“

Bei der HSG Hiesfeld/Aldenrade II glänzten neben dem 13 Mal erfolgreichen David Fischer noch mit Abstrichen die Youngster Florian Jüngling, Daniel Hojan, Jesper Schnier und Till Wefers.

HSG Hiesfeld/Aldenrade II: Krüger, Vorwerk – Hojan (5), Wefers, Fischer (13/4), Schnier, Brock (1), von Kuczkowski (1), Schützelhofer, Matic, Roskosch, Jüngling (4), Höhne.

Für die zweite Mannschaft des MTV Rheinwacht Dinslaken wird die Luft in der Landesliga (Gruppe 1) immer dünner. Im vierten Saisonspiel holte sich der Aufsteiger beim TV Geistenbeck II eine 19:25 (8:14)-Niederlage ab und rutschte dadurch auf den drittletzten Tabellenplatz ab.

Trainer Martin Terwiel hatte die Niederlage auch einen Tag später noch nicht richtig verarbeitet: „Das war eigentlich nicht nötig, denn wir haben ganz gut mitgehalten, doch leider nicht die Leistung gebracht, zu der die Mannschaft eigentlich fähig ist.“ Und so zog der Gastgeber nach zunächst ausgeglichenem Beginn bis zur Pause auf sechs Tore davon. „Da haben wir zu viele Chancen liegen gelassen, unter anderem zwei Siebenmeter verworfen“, sagte Terwiel. Am Ende hatte Geistenbeck sich einen sicheren Vorsprung erarbeitet und brachte diesen dann auch über die Zeit.

MTV Rheinwacht Dinslaken II: J. Terwiel – Walter (1), L. Kemmerling, Schmitz (1), Horstmann (1), Hagenström, Klett (3), Tielmann, F. de Lede (4/1), L. Terwiel (7/3), Friedhoff, M. Kemmerling (2).

Mehr von RP ONLINE